Platz für Bauwillige soll her

In Schweimke wird 2021 auch Umgestaltung des Friedhofsumfeldes angepeilt

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In Schweimke könnte in 2021 das Friedhofsumfeld entwickelt werden. Darüber hinaus könnten möglicherweise auch Bauplätze für Bauwillige auf der Zufahrt zum Friedhof geschaffen werden.

Schweimke – In Schweimke könnte sich im Bereich des Friedhofes eine Menge tun – allerdings nicht vor 2021. Auch in Sachen neue Bauplätze könnte an der Zufahrt zum Friedhof etwas pasieren. Für das Gesamtpaket sollen Fördergelder eingeholt werden.

Der Ausbau der Zufahrt zum Friedhof und die Anlage von Stellplätzen ist als Projekt über die Dorfentwicklung angepeilt. Das Vorhaben, dessen Kosten mit geschätzten 125.000 Euro betitelt werden, war von der Kategorie II in I der Samtgemeinde Hankensbüttel hochgestuft worden (das IK berichtete). Denn es handelt sich dabei um eine Aufgabe der Samtgemeinde.

Die Gemeinde Obernholz will mit der Samtgemeinde ein gemeinsames Konzept zum Projekt „Entwicklung des Friedhofsumfeldes in Schweimke“ vorbereiten. Der Förderantrag soll aber nicht in diesem Jahr gestellt werden. Eine Antragstellung ist zum 15. September 2020 vorgesehen. Das beschloss der Rat jetzt einstimmig.

Die Gemeinde will eine Ergänzung des Parkraums in dem Bereich des Friedhofes erreichen, erläuterte Bürgermeister Werner Rodewald bei der Ratssitzung. Während bei allem, was mit dem Friedhof an sich zu tun hat, klar sei, dass dafür die Samtgemeinde zuständig ist, sei schon schwieriger zu klären, in wessen Bereich die Parkplätze fallen. „Wir müssen eine Zufahrt haben“, hielt Rodewald fest. Das Ganze stelle sich aktuell als Überfahrtsrecht dar. Daher brauche man auch ein Konzept, das erarbeitet werden müsse. Zeitlich sei aus seiner Sicht eine Antragstellung zum 15. September aber nicht zu geschaffen gewesen. „Es muss auch nicht dieses Jahr passieren“, hielt der Bürgermeister fest.

Ohnehin sollte laut Rodewald der Flächennutzungsplan geändert werden, der aktuell dort eine Ausgleichsfläche vorsieht. „Dort könnten wir also sonst nichts unternehmen.“ Das Planungsbüro habe sich die Situation angesehen und werde Überlegungen zu Papier bringen. Nach einer F-Plan-Änderung sieht Rodewald dort Möglichkeiten für neue Bauplätze. Dafür werde die Gemeinde mit dem Planer und den Grundstückseigentümern zusammenarbeiten. „Wenn da gebaut werden könnte, wäre es eine Erschließungsstraße für ein Neubaugebiet“, unterstrich Jakob Reihl (WGO). Dennoch solle die Zufahrt naturbelassen bleiben, betonte Rodewald. „Es kommt keine Asphaltstraße hin.“ Die Kosten würde die Kommune definitiv gestemmt bekommen. „Es gibt einen Sockelbetrag für Grundstücksankäufe.“

VON PAUL GERLACH

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