Mobilfunk-Empfang weiterhin schlecht / Schreiben an Führungsetage soll Abhilfe schaffen

LTE in Schweimke: Brief an Telekom

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Die Schweimker Bürger haben Probleme beim LTE-Empfang. Ein Schreiben an die Telekom soll ihre Lage verbessern. Foto: Archiv

pg Schweimke. Die Breitbandversorgung durch den Mobilfunk LTE in Schweimke gestaltet sich weiter schwierig. Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel hat daher kürzlich einen Brief an die Telekom-Chefetage geschrieben.

„Der Antrag auf eine Förderung beim Ausbau ist schon vor Jahren genehmigt worden“, berichtet Werner Rodewald, Bürgermeister der Gemeinde Obernholz. „Doch das Ergebnis war nach wie vor schlecht.“ Laut Rodewald liegt das an dem hügeligen Gelände, so dass einige Bürger im Funkschatten wohnen würden und keinen Empfang haben. Nach der Meldung, dass die Telekom in Hankensbüttel im November die LTE-Versorgung ausgebaut habe (das IK berichtete), seien neue Messungen durchgeführt worden. „Mit super Ergebnissen“, so Rodewald. „Die Bürger wollten sich daraufhin schnell bei der Telekom anmelden, doch das Unternehmen sagt: Das geht nicht.“

Das Problem aus Sicht des Unternehmens: Die Schweimker sind nicht dem Sender in Hankensbüttel zugeteilt, sondern dem Sender in Bokel. Eine Anmeldung sei daher nicht möglich. „Das kann nicht sein“, so Taebel. Für die Bürger sei es nicht wichtig, von wo das Signal herkomme. Daher solle das Problem bei der Telekom an die Führungsebene herangetragen werden.

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