Nach Glätte-Unfall in Bokel: Samtgemeinde will bei Winterdienst nachbessern

Nicht gestreut? Schulbus rutscht in den Graben

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Dieser Schulbus landete in Bokel in der vergangenen Woche im Seitengraben.

Bokel/Hankensbüttel. Nachbesserungen am Winterdienst: Nach einem Glätte-Unfall mit einem Schulbus in Bokel in der vergangenen Woche will die Samtgemeinde Hankensbüttel beim Streuen auf den Straßen nachsteuern.

Ungeachtet des Umstandes, dass keine Verpflichtung zum Winterdienst besteht, wie Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel auf IK-Anfrage betont.

Am Dienstag vor einer Woche sei ein Schulbus der Linie 127 zum Schulzentrum in Hankensbüttel aufgrund der Glätte am Kapellenberg in den Seitengraben gerutscht, berichtet Ilona Winkelmann aus Bokel. Es hätte anderthalb Stunden gedauert, bis der Bus wieder aus dem Graben herausgeholt worden sei. Verletzte hätte es keine gegeben.

Die Eltern haben jetzt aber Angst um ihre Kinder im Bus und fühlen sich mit ihren Sorgen nicht für voll genommen, sagt Winkelmann. Am Mittwochnachmittag, am Tag nach dem Vorfall, sei das Stück dort dann gestreut worden.

Das Streuen am Tag des Glätte-Unfalles hingegen scheine, warum auch immer, nicht funktioniert zu haben, erläutert Taebel. Diese Information habe er aber weitergegeben – um zukünftig solche Vorfälle zu vermeiden, sagt der Hankensbütteler Rathaus-Chef.

Von Paul Gerlach

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