Zustimmung zur Erweiterung

Schul- und Kitaausschuss Hankensbüttel diskutiert um Raumkonzept für Wiethornschule

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Mit dem Raumangebot an der Wiethornschule beschäftigte sich der Schul- und Kitaausschuss der Samtgemeinde in seiner jüngsten Sitzung.

Hankensbüttel – Reicht der Platz in der Wiethornschule aus? Wie nutzt man ihn möglichst effizient? Oder muss doch letztendlich angebaut werden, um der Containerlösung ein Ende zu bereiten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Schul- und Kitaausschuss der Samtgemeinde Hankensbüttel in seiner jüngsten Sitzung.

Und auch, wenn auf nicht alle Fragen eine Antwort gefunden wurde, empfahl der Ausschuss dem Samtgemeinderat, einer möglichen Erweiterung der Wiethornschule zuzustimmen. .

Die Debatte ist nicht neu. „Gerade mit Blick auf aktuelle Entwicklungen fällt es mir persönlich sehr schwer, eine Entscheidung zu treffen“, sagte Ausschussvorsitzender Thomas Sordel (SPD). Denise Dehning (CDU) erklärte, dass die Corona-Pandemie bei der Entscheidung nicht berücksichtigt werden sollte. Den von der Verwaltung erstellten Beschlussvorschlag könne sie so nicht hinnehmen.

„Das zweite Lehrerzimmer kann nicht ersatzlos in ein Klassenzimmer umgewandelt werden“, so Dehning. Auch der Computerraum könne erst als Klassenzimmer genutzt werden, wenn eine adäquate Zahl an Laptops angeschafft worden sei, um digitales Lernen raumunabhängig zu ermöglichen. Auch die Umnutzung der Werkstatt als Klassenzimmer lehne sie ab: „Die Schülerfirma ist ein Standbein der Schule, da dürfen wir keinen Riegel vorschieben.“

Verwaltungsmitarbeiter Patrick Dammann merkte an, dass das Raumkonzept als Konsens zwischen Schule und Verwaltung erstellt worden sei und die Politik sich mit der Frage beschäftigen müsse, um die Räumlichkeiten hinreichend sind oder erweitert werden müssten. Silke Schröder (CDU) erklärte: „Die Räume reichen nicht, da kann man noch so viel hin- und herschieben.“ Diese Auffassung teilte Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel nicht: „Die Flächen reichen ganz klar für die Beschulung aus. Eine Erweiterung ist daher abzulehnen.“

Ansonsten müssten die nötigen Mittel für eine Erweiterung eingestellt werden. Schröder fühlte sich unter Druck gesetzt: „Unterricht im Container ist keine Dauerlösung. Wir diskutieren seit mehr als drei Jahren und nun soll alles einfach abgebügelt werden?“ Schule müsse heute anderen Ansprüchen genügen als noch vor einigen Jahren.

Dammann erklärte, dass die Schule seit Jahren ansteigende Schülerzahlen verzeichne. „Heute muss entschieden werden, ob man dieses Wachstum mittragen oder es beschränken möchte.“

Werner Reuther (CDU) erklärte, dass man mit diesem Wachstum rechnen und es fördern müsse. „Diese Schule hat eine wichtige Leuchtturmfunktion.“

Nach einigem Hin und Her konnte sich der Schul- und Kitaausschuss auf eine gemeinsam erarbeitete Antragsformulierung einigen: „Einer möglichen Erweiterung der Wiethornschule wird zugestimmt. Das Raumkonzept wird im Konsens zwischen Schule und Schulträger erarbeitet und umgesetzt.“ Bei einer Enthaltung wird dies an den Samtgemeinderat empfohlen.

VON DENNIS KLÜTING

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