Hankensbütteler Gymnasium: Schulelternrat sammelt Beschwerden und tritt an Verkehrsunternehmen heran

Noch Probleme bei der Schülerbeförderung

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Zu wenige und zu volle Busse gelten als Hauptproblem bei der Schülerbeförderung am Hankensbütteler Gymasium.

Hankensbüttel. Am Hankensbütteler Gymnasium gibt es weiterhin Probleme bei der Schülerbeförderung (das IK berichtete). Immer wieder gebe es Beschwerden, weiß die kommissarische Schulleiterin Cornelia Röhrkasten.

Dies sei letztendlich eine Geldfrage: Denn die Busse sollen „sehr, sehr überfüllt“ sein, sagt Röhrkasten auf IK-Anfrage. Zum Teil sei dies gesundheitsschädigend für die Schüler, wenn sie gequetscht würden. Zudem solle der ein oder andere Schüler an der Haltestelle stehen gelassen worden sein.

Die Schule nutzt ein Formularsystem, mit dem Schüler und Eltern Beschwerden einreichen können. Diese werden dann an die Verkehrsunternehmen weitergeleitet. „Im Schulelternrat soll nun gesammelt werden. Dessen Vorsitzende Hilke Schulze will es fundiert wissen“, berichtet Röhrkasten. Danach solle erneut der Kontakt mit den Verkehrsunternehmen gesucht werden. Dies sei ein gemeinsames Anliegen von Schule und Schulelternrat. Außerdem gehe es auch noch um die Fahrtzeiten, sagt Röhrkasten. Zu wenige und zu volle Busse seien das Hauptthema bei den Beschwerden.

Genau deshalb will auch die Schulelternratsvorsitzende Schulze an den Landkreis herantreten: „Wir wollen die bestehenden Probleme strukturiert darstellen.“ Die gesammelten Beschwerden seitens der Schüler und Eltern gingen neben der Schule auch an den Schulelternrat zur Kenntnis. Schlussendlich will Schulze dann einen entsprechenden Bericht an den Landkreis übergeben.

Bis Anfang des nächsten Jahres soll laut Schulze jetzt geschaut werden, was an Beschwerden und Problemen vorliegt. „Wir wollen nicht nur abwarten.“ Gemeinsam wollen die Eltern am Busbahnhof vor Ort etwa prüfen, wie viele Kinder in den Bussen sitzen, um ein genaues Bild zu bekommen. Die konkreten Zahlen werden zusammengefasst und in den Bericht aufgenommen.

Ein Problem sind auch die Fahrzeiten der Busse. „Eine Vielzahl der Schüler würde gerne direkt nach der 6. Stunde mit dem Bus nach Hause fahren“, sagt Schulze. Von daher sei eine Abfahrtszeit um 13.30 Uhr wünschenswert.

Momentan sind die Abfahrtszeiten an den Mensa-Zeiten orientiert, sodass die Schüler, die dort nicht essen, bis um 14.15 Uhr warten müssen, bis sie loskommen. „Wir brauchen mehr Busse, um das Ganze zu den Stoßzeiten zu entzerren“, hält Schulze angesichts der Überfüllung fest. Die Zusammenarbeit mit der Schule laufe gut, sagt Schulze angesichts der gemeinsamen Anstrengungen für eine Verbesserung der Situation bei der Schülerbeförderung am Gymnasium.

Von Paul Gerlach

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