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Schneller ins Netz

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Klaus Knühmann (v.l.), Andreas Kuers und Verwaltungsvertreter Dieter Bieber schauen sich an, wie die Rohre ins Erdreich gezogen werden. Foto: Peter

Dedelstorf. Der Förderbescheid liegt schon seit längerem vor, und in diesen Tagen werden nun auch die materiellen Maßnahmen getroffen, um der Gemeinde Dedelstorf einen schnelleren Internetanschluss zu verschaffen – von vielen Bürgern lang ersehnt.

Am Ausbau der besseren Internetversorgung sind die Stadt Wittingen und die Samtgemeinden Wesendorf und Hankensbüttel beteiligt. In der Samtgemeinde Hankensbüttel werden die Orte Repke, Oerrel und Langwedel der Gemeinde Dedelstorf über Kabel angeschlossen. Im übrigen Teil der Gemeinde Dedelstorf und in der Gemeinde Obernholz erfolgt der Anschluss an das DSL-Netz über Funk. Der Kabelbetrieb soll im Herbst dieses Jahres fertig gestellt sein, die Verbindung über Funk soll bereits im zweiten Quartal nutzbar sein. Das Land fördert den DSL-Ausbau mit 562 200 Euro, die Kommunen tragen Eigenmittel in Höhe von 80 314 Euro bei. Die Gemeinde Dedelstorf trägt beispielsweise einen Eigenanteil von 35 000 Euro.

Die Deutsche Telekom Netzproduktion hat als Bauherr vor ein paar Tagen mit den Arbeiten im Erdreich begonnen. Eine Kabeltrasse wird von Hankensbüttel entlang der K7 nach Oerrel verlegt, erläutert Dedelstorfs Bürgermeister Klaus Knühmann den Vorgang. In Oerrel werden die Arbeiten demnächst eine Großbaustelle bis zur Abzweigung Feldstraße/Haus Niedersachsen verursachen.

In Oerrel und am Sportplatz Langwedel sind Verteiler der deutschen Telekom geplant. Vom Sportplatz Langwedel werden die Leitungen über „Bocksberg“ bis zur Planstraße Lingwedel/Repke weiter nach Repke. Vier Lehrrohre werden von Hankensbüttel bis Langwedel in den Boden gelassen, zwei vom Verteiler Langwedel bis Repke.

Lingwedel werde derzeit noch nicht angeschlossen, da der Ort zum Netz Groß Oesingen gehöre. Dieser Ausbau erfolgt noch zu einem späteren Zeitpunkt. Das Unternehmen leiste saubere Arbeit, sagt der Dedelstorfer Bürgermeister.

Die DSL-Glasfaserkabel werden per Luftdruck in die Lehrrohre gepresst und damit ausgefüllt. Die betreffenden Orte können künftig mit bis zu 6000 Megabit ins Internet gehen. „Die Übertragungsgeschwindigkeit wird um ein Vielfaches höher“, sagt Hankensbüttels stellvertretender Samtgemeindebürgermeister Andreas Kuers.

Von Sabine Peter

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