Und: Mobilfunkmasten in Gemarkung Hagen und Behren vorgesehen

Saunalandschaft fürs Heidebad in Hagen

Das Heidebad Hagen soll einen Sauna- und Wellnessbereich erhalten.
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Das Heidebad Hagen soll einen Sauna- und Wellnessbereich erhalten.

Hagen/Behren – Die Pläne für die Aufstellung von Mobilfunkmasten in der Gemarkung Hagen und Behren erläuterte Wilhelm Mull, Planer für Mobilfunkmasten, am Mittwochabend im Sprakensehler Vorbereitungsausschuss.

Der erste Entwurf, der aber so noch nicht in Stein gemeißelt ist.

Mull erklärte, dass die Masten zwar hauptsächlich für die „Ausleuchtung“ der B 4 geplant seien. Bei der Nähe zur Wohnbebauung könnten auch die Bürger profitieren. Skepsis und Vorbehalte von Anwohnern und Ausschussmitgliedern räumte Mull aus. Hans-Henning Schulze merkte an, dass die moderne Landwirtschaft immer mehr funkgesteuerte Technik einsetze. Mit dem Hinweis auf möglichst weiten Abstand zur Wohnbebauung wurde der Antrag einstimmig genehmigt.

Defizit abgebaut

Hannes Winterhoff, Betreiber des Heidebades, berichtete über den laufenden, zuvor defizitären Betrieb des Hallenbades in Hagen. Durch Steigerung der Attraktivität, Erweiterung der Aktivitäten und mit Hilfe der Samtgemeinde sei das Defizit sukzessive abgebaut worden. „Wir wollen unseren Kunden weitere Attraktionen bieten, die auch in die Fläche ausstrahlen“, so Winterhoff.

Das beschauliche Heidebad soll mit einer attraktiven Saunalandschaft, einem Wellnessbereich, einem Bistro sowie einer Bewegungs- und Gymnastikhalle erweitert werden. Die Saunalandschaft soll mit einer finnischen Sauna, einer Panoramasauna und einer Eventsauna ausgestattet sein. Die Planung sieht zudem einen Innen- und Außenruheraum vor.

Vereine profitieren

Von den Gymnastik- und Bewegungsräumen könnten die örtlichen Vereine profitieren. Für die nicht unerhebliche Finanzierung gibt es, so Winterhoff, Fördermittel vom Land Niedersachsen und günstige KFW-Darlehen. Auch die Modernisierung der Energieanlagen sei förderwürdig. Mit der Unterstützung von Gemeinde und Samtgemeinde sollte, so Winterhoff zuversichtlich, das Projekt machbar sein. Bürgermeisterin Christiane Fromhagen sicherte zu, dass alle Vereine in die Planung eingebunden werden.

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