Grundschule Sprakensehl benötigt zweite Rettungstreppe / Mittel im Etat reichen im kommenden Jahr voraussichtlich nicht

Samtgemeindebürgermeister rechnet mit Haushaltssperre

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Die Außenstelle der Hankensbütteler Kita I.

oll Hankensbüttel. Die „Waldgruppe“, Außenstelle der Kindertagesstätte Hankensbüttel I, am Elbe-Seitenkanal, wird sehr gut angenommen. Der Start am 15. September ist gelungen.

Kinder, Erzieherinnen und Eltern sind rundum zufrieden, und es kommen immer noch mehr Anmeldungen, sagte Silvia Smilowski vom DRK-Kreisverband Gifhorn, während der jüngsten Sitzung des Schul- und Kindertagesstättenausschusses der Samtgemeinde Hankensbüttel. Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel hatte dagegen keine guten Nachrichten. Er rechnet mit einer Haushaltssperre im kommenden Jahr.

Kopfzerbrechen macht den Kita-Verantwortlichen in der Samtgemeinde der Mangel an Erzieherinnen und Erzieher, sagte Smilowski weiter und setzt auf die „Quik-Kräfte“ (Quereinsteiger in Kita und Krippe), die zurzeit ausgebildet und frühestens Mitte 2019 in die Kitas kommen werden. „Genügend Bewerbungen liegen beim Landkreis vor und wir hoffen, dass wir durch diese Kräfte eine Entlastung bekommen werden“, sagte Smilowski.

Die Schulleiterin der Grundschule Sprakensehl, Kerstin Hoffmann, erwähnte noch einmal die Einführung der Ganztagsschule und merkte an, dass die Eltern den Wunsch geäußert haben, dass der Ganztagsschulunterricht, der an vier Tagen stattfinden soll, um 15.05 Uhr, beendet werden soll. Das Konzept wurde daher noch einmal überarbeitet, sagte Hoffmann. Die Ganztagsschule kann, wenn von der Landesschulbehörde so genehmigt, 2019 starten und soll zunächst auf ein halbes Jahr festgeschrieben werden, damit auch die Eltern die Ganztagsschule kennenlernen, sagte Hoffmann.

„Ich bin im Moment zufrieden“, äußerte sich die Rektorin von der Wiethornschule, Cornelia Betzinger, positiv und hofft nun, dass die Container in der kommenden Woche aufgestellt und für Entlastung sorgen werden.

Ausführlich besprach der Ausschuss auch den Haushalt 2019 für die Schulen und Kindertagesstätten. Hierzu sagte Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel, dass die Samtgemeinde nicht allen Anforderungen gerecht werden kann, da man sich nach dem Haushalt der Samtgemeinde im Ganzen zu richten habe. Silke Schröder beklagte in diesem Zusammenhang, dass man doch schon im vergangenen Jahr 50.000 Euro im Haushalt für die Einrichtung weiterer IT-Projekte in den Schulen eingestellt habe, die auch in den kommenden Jahren in gleicher Höhe fortgeschrieben werden sollten.

„Ich gehe davon aus, dass wir im kommenden Jahr eine Haushaltssperre verhängen müssen, weil wir nicht genügend Haushaltsmittel zur Verfügung haben“, so Taebel.

Im Bereich der Schulen wurden noch Änderungen vorgenommen, die nun in die Vorlage für den Samtgemeinderat eingearbeitet werden müssen. Hierzu gehört unter anderem die Ausstattung der Hauptschule mit einem neuen Server-System, da das derzeitige System die gesetzlichen Grundlagen nach der neuen Datenschutzgrundverordnung nicht erfüllt, betonte Betzinger. Die Kosten werden auf 10.000 Euro geschätzt. Und Hoffmann mahnte, dass die eingestellten Mittel für die Grundschule Sprakensehl nicht ausreichen, da eine zweite Rettungstreppe anzubauen ist.

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