Einwohnerzahl sinkt um 75 Bürger / Sterbefälle und Eheschließungen auf gleichbleibendem Niveau

Samtgemeinde: Weiter über 9000

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Die Samtgemeinde bleibt bei der Einwohnerzahl über der 9000er-Marke. 

Samtgemeinde Hankensbüttel. Die Zahl der Einwohner in der Samtgemeinde Hankensbüttel sank im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2016 um 75 Bürger, bleibt aber über der markanten 9000-er Marke. Zum Stichtag 31.

Dezember 2017 waren laut eigener Zählung der Verwaltung 9058 Menschen gemeldet. Ende 2013 hatte die Zahl „nur“ bei 8966 Bürgern gelegen. Die 9133 Einwohner Ende 2016 waren somit seitdem auch der Höchststand gewesen.

Andreas Taebel.

„Die Veränderungen der Einwohnerzahlen zwischen 2014 und 2017 dürften mindestens teilweise der Flüchtlingssituation geschuldet sein“, erläutert Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel die Entwicklung. Bezüglich der Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund sei ein „Herausrechnen“ der Flüchtlinge aber nicht möglich, betont er. Die Zahlen für die laufende Bevölkerungsstatistik vom Landesamt für Statistik Niedersachsen seien ab dem 30. Juni 2016 nicht mehr übermittelt worden. „Die Veröffentlichungen verzögern sich dort leider.“

Von Ende 2016 bis Ende 2017 stieg die Zahl der Einwohner des Kernorts Hankensbüttel von 3629 auf 3654 (in Steinhorst ging sie von 1068 auf 1015 zurück und in Sprakensehl sank sie minimal von 448 auf 447). Dedelstorf verzeichnete einen kleinen Rückgang von 97 auf 95. Abnahmen hatten auch Allersehl (von 127 auf 122), Langwedel (von 223 auf 215), Lingwedel (von 92 auf 86), Repke (von 157 auf 155), Emmen (von 835 auf 827) und Bottendorf (von 68 auf 64) zu verzeichnen. Ebenso gingen die Zahlen in Schweimke (von 217 auf 215), Steimke (von 222 auf 215), Wentorf (von 114 auf 107), Wettendorf (von 147 auf 139), Wierstorf (von 109 auf 108), Behren (von 154 auf 153) und Blickwedel (von 61 auf 58) zurück. Weniger Einwohner waren es auch in Bokel (von 358 auf 357), Masel (von 96 auf 95) und Lüsche (von 106 auf 100).

Gewachsen sind hingegen Oerrel (von 435 auf 448), Weddersehl (von 85 auf 89), Hagen (von 126 auf 132) und Räderloh (von 109 auf 112). Gleich geblieben ist die Zahl der Einwohner in Alt Isenhagen mit 50 Bürgern.

Die Zahl der Ausländer sank in Hankensbüttel im Vergleich zum Vorjahr um 3 auf 180 und in Steinhorst von 64 auf 33.

Taebel hält fest, dass die Sterbefälle und Eheschließungen sich auf in etwa gleichbleibenden Niveaus bewegen: Die Anzahl der geschlossenen Ehen hat sich bei der 40er-Marke eingependelt (2013: 41, 2014: 45, 2015: 41, 2016: 44, 2017: 40). Bei den Sterbefällen ist es die 70er-Marke (2013: 80, 2014: 63, 2015: 74, 2016: 67, 2017: 76).

Von Paul Gerlach

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