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Samtgemeinde Hankensbüttel will in ihren Sporthallen Energie einsparen

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Von: Paul Gerlach

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Die Turnhalle der Hankensbütteler Karl-Söhle-Schule.
Auch im Sanitärbereich der Hallen der Karl-Söhle-Schule wird die Samtgemeinde abends das warme Wasser abstellen, um Energie einzusparen. © Gerlach, Paul

Samtgemeinde Hankensbüttel – Die Samtgemeinde Hankensbüttel stellt nun in ihren Sporthallen zum Abend hin das warme Wasser ab, um einen Teil dazu beizutragen, sich der Energiekrise entgegenzustemmen. Die Entscheidung, die Hankensbüttels Rathaus-Chef Henning Evers getroffen hat, verkündete er am 8. November zunächst der Lokalpolitik in der Sitzung des Samtgemeinderates. An den beiden Folgetagen wollte er die Vereinsvorsitzenden darüber informieren, kündigte der Samtgemeindebürgermeister am 8. November an.

Bei dieser Maßnahme soll es nicht bleiben: Laut Evers sollen als spezifische Einsparung auch noch Leuchtmittel ersetzt werden. Dies sorge für einiges an Arbeit. Betroffen seien in erster Linie die Schulen in Samtgemeinde-Trägerschaft mit ihren Hallen, das Bürgerhaus oder auch das Waldbad.

Zur Samtgemeinderats-Sitzung hatte der Verwaltungs-Chef Zahlen zu den Heizkosten aus den vergangenen Jahren mitgebracht. Das Waldbad tauche darin nicht auf, da es am Fernwärmenetz in Isenhagen hängt. Im Jahr 2020 waren jedenfalls 97 000 Euro in Sachen Energie ausgegeben worden. 123 000 Euro waren es bereits ein Jahr später. Für 2022 wird laut Plan mit gut 129 000 Euro gerechnet. Es zeichnet sich aber laut Evers ab, dass man über diese Summe liegen werde und daher auch den entsprechenden Haushaltsansatz nach oben korrigieren müsse.

In Sachen Turnhallen hält Evers fest, dass er gegenüber den Vereinen, die dort Sport treiben, kommuniziert habe, dass die Temperatur in den Hallen auf rund 16, 17 Grad abgesenkt werde. Definitiv würden die Hallen den Vereinen weiter zur Verfügung stehen. Doch zum Abend hin sei kein warmes Duschen mehr möglich. Die Leitung zur großen Halle der Karl-Söhle-Schule hin verlaufe unterirdisch und sei sehr lang. „Das bedeutet einen riesigen Energieverlust“, erläuterte Evers. Schließlich gehe es um 1000 Liter Wasser, die erhitzt werden müssen. „Das lässt sich nicht darstellen“, sagt er angesichts der Gesamtumstände. Andernfalls drohten Heizkosten in fünfstelliger Höhe. Daher werbe er bei allen Beteiligten um Verständnis. Es gehe um „nicht unwesentliche Kosten“.

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