Anteil stieg zuletzt wieder an

In der Samtgemeinde Hankensbüttel sind immer mehr Pendler unterwegs

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Stets in Bewegung: 40,6 Prozent der Erwerbsfähigen in der Samtgemeinde Hankensbüttel arbeiteten im Jahr 2017 außerhalb der Kommune. 

Hankensbüttel / Isenhagener Land – Viel Bewegung ist morgens auf den Straßen in der Samtgemeinde Hankensbüttel. Viele Leute machen sich auf ihren Weg zur Arbeit. Das gleiche Bild herrscht abends bei ihrer Rückkehr zu Wohnung oder Haus.

Denn große Arbeitgeber in der Region wie Volkswagen oder die IAV in Gifhorn sind relativ schnell zu erreichen. In den vergangenen Jahren ist zu beobachten, dass die Pendlerzahlen in der Samtgemeinde kontinuierlich steigen. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Bertelsmann-Stiftung für 2017 und die Jahre zuvor. Neuere Daten stehen nicht zur Verfügung.

40,6 Prozent der Erwerbsfähigen wohnten im Jahr 2017 in der Samtgemeinde, aber arbeiteten außerhalb der Kommune (2016: 39,4, 2015: 38,8). 2014 waren es noch 44,1 Prozent gewesen. Momentan scheinen die Zahlen in der Samtgemeinde wieder in Richtung dieses Höchstwertes der vergangenen Jahre zu laufen. Zum Einordnen: Im Landkreis Gifhorn waren es 37,8 Prozent in 2017 und niedersachsenweit 8,2 Prozent.

Aber es gab auch einen guten Teil Einpendler, die in der Samtgemeinde arbeiteten und anderswo wohnten. 21 Prozent der Erwerbsfähigen waren es in 2017. 12,3 Prozent waren es zu jenem Zeitpunkt im Landkreis und 5,6 Prozent in Niedersachsen.

Die Pendlerbewegungen sind natürlich unmittelbar mit der räumlichen Nähe zu großen Arbeitgebern wie VW in Wolfsburg und der IAV in Gifhorn verknüpft. Das zeigt auch der Blick auf die Nachbarkommunen: In der Samtgemeinde Wesendorf pendelten im Jahr 2017 nämlich 51,8 Prozent der Erwerbsfähigen aus, in der Samtgemeinde Brome waren es 52,7 Prozent und in der Stadt Wittingen 39,1 Prozent. Einpendler waren in der Samtgemeinde Wesendorf 13,2 Prozent zu verzeichnen, in der Samtgemeinde Brome 6,6 Prozent und im Wittinger Stadtgebiet 32 Prozent.

VON PAUL GERLACH

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