Kirchengemeinde Steinhorst zieht Bilanz / Begegnungen mit den Schwesterkirchen der SELK und der Friedenskirche in Groß Oesingen

Reformation im Mittelpunkt: 2017 ganz im Zeichen von Luther

+
Pastor Karsten Heitkamp (r.) führte durch die Versammlung der St. Georgs-Kirchengemeinde in Steinhorst. Er zeigte sich mit der Arbeit insgesamt zufrieden.

oll Steinhorst. „Im abgelaufenen Jahr 2017 stand als Großereignis das 500-jährige Jubiläum der Reformation im Mittelpunkt des Lebens unserer Kirchengemeinde“, sagte Pastor Karsten Heitkamp.

Bei der Gemeindeversammlung am Sonntagmittag im Gemeindehaus der St. Georgs-Kirchengemeinde ging er vor rund 35 Gemeindegliedern auf die damaligen Ereignisse vor einem halben Jahrtausend ein.

Heitkamp erinnerte außerdem an die zahlreichen gemeinsamen Gottesdienste und auch an die Begegnungen mit den Schwesterkirchen der SELK und der Friedenskirche in Groß Oesingen nach dem Motto „Drei Kirchen und ein Programm“. Dabei wurden auch Konzerte genossen und vor allem die alte Literatur aus der Lutherzeit wieder lebendig.

Aber auch die Verabschiedung des ehemaligen Steinhorster Bürgermeisters Wilhelm Hasselmann, Passionsandachten, der Karfreitag ohne Orgelmusik und nur mit Gesang, die Überprüfung der Grabsteine auf dem Friedhof, ein ökumenischer Gottesdienst und der Einschulungsgottesdienst zählten zu den besonderen Ereignissen des Kirchenjahres 2017. Ferner berichtete der Pastor aus dem Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen sowie über die Regionen innerhalb des Kirchenkreises. Da es immer weniger Pastoren und immer weniger Gemeindeglieder gibt, entschied sich die Kirchenkreisführung zu entsprechenden Veränderungen, um darauf angepasst reagieren zu können.

Die Hankensbütteler Pastorin Monika Krösche wird demnächst in den Ruhestand versetzt. Da diese Stelle auch nicht wieder nachbesetzt wird, bleibt es bei den drei Pfarrstellen in Groß Oesingen, Hankensbüttel und Sprakensehl mit drei Pastoren. Zudem würde das Budget ab 2023 um weitere 42 000 Euro gekürzt, sagte Heitkamp. Die kirchliche Arbeit müsse noch anders verteilt werden. Deshalb würden in den hiesigen drei Regionen die Kräfte schon jetzt gebündelt und gemeinsame Konfirmanden-Tagungen organisiert. Auch Gottesdienste und andere kirchliche Veranstaltungen müssten gebündelt werden.

Ferner ging der Pastor auf die bevorstehenden Kirchenvorstandswahlen im März ein: Man könne die Anzahl der Vorstandsposten nicht besetzen. Das sei kein zufriedenstellendes Ergebnis und man müsse nun abwarten, was bei den Wahlen herauskomme.

Heitkamp würdigte zum Abschluss der Gemeindeversammlung den „100-jährigen Küsterdienst“ der Familien Kiemann/Sülzner.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare