Ortsdurchfahrt wird ausgebaut / Unterbrechungen durch Regenfälle / Haltestellen fertig

Räderloh: Arbeiten noch bis Anfang Juni

Die Arbeiten an der Räderloher Ortsdurchfahrt laufen nach derzeitiger Planung noch bis Anfang Juni.
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Die Arbeiten an der Räderloher Ortsdurchfahrt laufen nach derzeitiger Planung noch bis Anfang Juni.

Räderloh – Anfang November 2019 hatten die Bauarbeiten begonnen: Der Ausbau der K 1 in der Räderloher Ortsdurchfahrt auf etwa 650 Metern Länge durch den Landkreis wird laut Landrat Dr. Andreas Ebel voraussichtlich noch bis Anfang Juni dauern.

Damit verlängern sich die Maßnahmen um etwa einen Monat.

„Dies ist über die Wintermonate aber nicht ungewöhnlich“, sagt Ebel. Grund dafür seien nicht die frostigen Temperaturen, sondern die wiederholten, ungewöhnlich starken und andauernden Regenfälle. Diese hätten Ende Januar und im Februar 2020 zeitweise zu Arbeitsunterbrechungen geführt.

Zeit- und Arbeitsintensiv

Zudem hat sich der behutsame Ausbau der alten Fahrbahn-Asphaltdecke mit dem Kopfsteinpflaster in den überwiegend durch Bäume und Bebauung beengten Bereichen als „zeit- und arbeitsintensiv dargestellt“, erläutert der Landrat.

Die Ausbreitung des Corona-Virus hatte – abgesehen von allgemeinen Vorsorgemaßnahmen – noch keine Auswirkungen auf die Bauarbeiten. Inzwischen sind die neuen Bordanlagen und Fahrbahn-Einfassungen – auch mit den beiden neuen Bushaltestellen – fertiggestellt.

Die Fahrbahn-Pflasterarbeiten im Bereich der Ortszufahrt von Steinhorst aus sollten seit gestern fertiggestellt worden sein, sodass der Ort über den Albert-Lahmann-Weg wieder erreichbar sein sollte. Damit beginnt auch die Fahrbahn-Erneuerung am östlichen Ortseingang von Räderloh. Dadurch ist der Ort bis voraussichtlich Ende Mai nicht mehr von Lüsche aus erreichbar.

Umleitungen sind ausgeschildert

Die Umleitungen sind weiterhin ausgeschildert, betont Ebel. Bei dieser Maßnahme zeige sich, was eine gute Zusammenarbeit bewirken kann, unterstreicht der Landrat. Dank der Gemeinde und der Abteilung Kreisstraßenwesen würden die Bauarbeiten kurz vor der Fertigstellung stehen. „Das kommt zum einen der Ortsbildgestaltung zugute und verbessert zum anderen deutlich die Verkehrsverhältnisse.“ Die vorgesehenen Kosten der Baumaßnahme betragen 722 000 Euro mit GVFG-Förderung.

Die Kommune hatte sich bekanntlich für ein höherwertiges Pflaster der Farbe Herbstbunt starkgemacht und die Mehrkosten dafür getragen. Außerdem ist die Gemeinde für die Beleuchtung zuständig. Der entsprechende Förderantrag über die Dorfentwicklung für diese Maßnahme war genehmigt worden. Beim Pflaster kommt laut Bürgermeister Klaus-Hinrich Singer ein Fischgrätenmuster zum Zuge, dieses sei deutlich leiser, wenn Verkehrsteilnehmer darüber rollen. Er freut sich, dass die Pflasterung teils schon fertig ist. Die Straße Am Rübenberg sei bereits wieder angeschlossen. Mit der Ausgestaltung der Pflasterung zeigt sich der Bürgermeister sehr zufrieden.

VON PAUL GERLACH

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