B 244: Auch zwischen Repke und Hankensbüttel soll mittelfristig ein Verbindungsstück entstehen

Radweg am Otter-Zentrum ab 2016?

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„Radwege dienen der Verkehrssicherheit“: Laut Michael Peuke (Straßenbaubehörde) könnten 2016 hier an der B 244 rund 300 Meter befestigt werden.

Hankensbüttel/Landkreis Gifhorn. Gute Nachricht für Radfahrer: Mittelfristig können sich Drahtesel-Fans im Isenhagener Land auf einen Radweg zwischen Repke und Hankensbüttel freuen.

In näherer Zukunft wird es mit dem Weg allerdings noch nichts. „Das Vorhaben liegt momentan auf der langen Bank. Es wird nicht in den nächsten zwei, drei Jahren passieren“, betont Michael Peuke von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel, der im Geschäftsbereich für die Planung der Radwege zuständig ist, auf IK-Anfrage. Allerdings habe er die Planung für den Weg begonnen. Erst gebe es einen Vorentwurf, später folge das Planfeststellungsverfahren.

Die Länge des Radweges zwischen Repke und Hankensbüttel wird laut Peuke in etwa 4,7 Kilometer betragen. Dabei handele es sich aber noch um einen vorläufigen Wert. Nicht jede Bundesstraße müsse generell einen Radweg aufweisen, aber er schaue schon, dass sie durchgängig damit versehen seien.

Nach Angaben von Peuke wird außerdem ein 300 Meter langer Radweg an der B 244 zwischen dem östlichen Ortseingang und der Abzweigung zur K 123 Richtung Otter-Zentrum entstehen. „Dort warte ich auf den Beschluss“, sagt Peuke. Noch sei allerdings nicht ganz klar, ob der Grunderwerb glatt durchgehen würde. Der Baubeginn könnte nach Angaben des Planers im Jahr 2016 liegen.

50 Kilometer Radwege im Geschäftsbereich der Wolfenbütteler Behörde plant Peuke momentan: „Davon liegen viele im Landkreis Gifhorn.“ Ein Radweg an der B 4 sei immer noch ein Thema. Schwieriger sehe es bei Landesstraßen aus, da es dort keine Möglichkeiten der Finanzierung gebe. Das Radwegekonzept sei starr, das sei aber auch richtig.

Laut Peuke geht es um zwölf Radwege im Geschäftsbereich. Dazu zählen Ummern-Wesendorf und Schwülper-Rethen (in der Planfeststellung). Darüber hinaus gebe es keine Planung – mehr vielleicht in drei bis fünf Jahren, sagt Peuke.

Von Paul Gerlach

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