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Quasimodo in Hankensbüttel: Großes Bedauern über die Schließung

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Von: Paul Gerlach

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Das Quasimodo in Hankensbüttel ist seit einigen Tagen geschlossen – wie im September von der Betreiberseite aus angekündigt worden war. Ob und inwiefern es eine Nachnutzung für die Café-Bar am Kreisel geben wird, ist laut Bürgermeister Dirk Köllner noch unklar.
Das Quasimodo in Hankensbüttel ist seit einigen Tagen geschlossen – wie im September von der Betreiberseite aus angekündigt worden war. Ob und inwiefern es eine Nachnutzung für die Café-Bar am Kreisel geben wird, ist laut Bürgermeister Dirk Köllner noch unklar. © Gerlach, Paul

Hankensbüttel – Hinter den großen Fenstern der Café-Bar am Kreisel in Hankensbüttel ist es aktuell dunkel: Das Quasimodo ist nun seit einigen Tagen geschlossen – wie von der Betreiberseite bereits Mitte September angekündigt worden war (das IK berichtete). Die Schließung löst allenthalben Bedauern aus.

Quasimodo-Betreiber Oliver Witte bestätigte auf IK-Anfrage die Schließung, die vor einigen Tagen erfolgt sei. Er wollte sich dazu aber nicht weiter äußern. In der Quasimodo-Gruppe auf Facebook hatte das Quasimodo-Team im September von einer „absolut nicht leichten“ Entscheidung geschrieben, die aus freien Stücken gewollt gewesen sei. Nach 14 Jahren Quasimodo sei es an der Zeit, neue Wege einzuschlagen. Ein neuer Lebensabschnitt solle nun beginnen.

Der Ort und die Kundschaft verlieren somit die Café-Bar. Die Ankündigung des Teams im September hatte umgehend und seither großes Bedauern ausgelöst. Etwa in den sozialen Medien, dort wurden viele gute Wünsche und Dankesworte an Betreiber Witte und sein Team gerichtet.

Das Quasimodo diente dem Bühnenspielverein (BSV) Hankensbüttel als Versammlungsort, speziell für Jahreshauptversammlungen. „Das ist sehr zu bedauern und ist sehr schade“, sagt BSV-Vorsitzender Hendrik Buse. Der BSV weiche aufs Gasthaus Zur Linde und das Gasthaus Döring aus. Man sei auf der Suche nach Alternativen, auch das Café Schmidt sei im Gespräch. Es werde wahrscheinlich auf wechselnde Versammlungsorte hinauslaufen, so Buse, der selbst im Quasimodo gearbeitet hat und entsprechend oft dort war.

Im Quasimodo gab es diverse Stammtische, ist zu hören. So sei es auch von Mitarbeitern von hiesigen Unternehmen für Zusammenkünfte nach der Arbeit genutzt worden.

Laut Bürgermeister Dirk Köllner gibt es noch nichts Konkretes in Sachen Nachnutzung. Das Ganze sei schade. „Es wäre schön, wenn sich eine Nachnutzung findet.“ Die Lage am Kreisel sei nicht schlecht, sagt Köllner. Besonders für junge Leute sei das Quasimodo gut gewesen, so der Bürgermeister.

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