Bürgerinitiative will Kosten über ein Bürgerbegehren aussetzen

Protest gegen Straßenausbaubeiträge: Dedelstorfer wehren sich

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Mit knapp 70 Besuchern war der Saal des Gasthauses Heidekrug bei der Gründung der BI „Dedelstorfer für Dedelstorf“ gut gefüllt.

Langwedel – Nun hat auch die Gemeinde Dedelstorf eine Bürgerinitiative (BI) gegen Straßenausbaubeiträge. Am Montagabend fanden sich knapp 70 Dedelstorfer zur Gründungsveranstaltung der BI „Dedelstorfer für Dedelstorf“ im Langwedeler Heidekrug ein.

Dorthin musste die Veranstaltung nämlich umziehen, aufgrund der großen Resonanz hätte der ursprüngliche Veranstaltungsort, die Alte Schule, nicht ausgereicht.

Wie auch schon die BI „Wesendorfer für Wesendorfer“ will die Dedelstorfer BI mit einem Bürgerbegehren den Beschluss des Gemeinderats zur Erhebung von Anliegerbeiträgen aussetzen. Mit der Beantragung eines solchen Begehrens und der Sammlung von Unterschriften wollen die BI-Mitglieder in Kürze beginnen. Claus Hildebrandt, Vorsitzender der Wesendorfer BI, informierte die Dedelstorfer über das Vorgehen und den Ablauf.

Manuela Schmidt und Wilhelm Hermann bilden zusammen mit Anja Kaiser den Vorstand der BI.

Manuela Schmidt aus Langwedel erklärte, dass man als Vorsitzende oder Sprecher gern Leute aus unterschiedlichen Ortsteilen hätte, damit sich auch alle möglichst wiederfinden. Ihre Bereitschaft, den ersten Vorsitz zu übernehmen, beschieden die Anwesenden mit einhelliger Zustimmung. Zum zweiten Vorsitzenden wurde Wilhelm Hermann aus Oerrel gewählt, zur dritten Vorsitzenden Anja Kaiser aus Weddersehl.

Für die Sammlung der Unterschriften sollten sich auch an diesem Abend Bereitwillige möglichst aus jeder Ortschaft finden. „Machen Sie dazu einfach ein Sternchen hinter ihren Namen auf der Anwesenheitsliste“, forderte Schmidt die BI-Mitglieder auf.

Wie Bürgermeister Bernd Rodewald kürzlich gegenüber dem IK sagte, will sich der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung mit den Straßenausbaubeiträgen beschäftigen.

VON DENNIS KLÜTING

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