Schülerinnen des Hankensbütteler Gymnasiums gestalten Türchen des Adventskalenders

Projekt zum Thema Gerechtigkeit

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Swantje Taebel aus Hankensbüttel, Emma Lilje aus Steimke und Amelie Schiller aus Hankensbüttel vom Gymnasium Hankensbüttel informierten zum Thema Patenschaften.

mh Hankensbüttel. Im Religionsunterricht hat sich die Klasse 8FLbi des Hankensbütteler Gymnasiums mit dem Thema Gerechtigkeit beschäftigt. Die Schüler haben sich hierfür in viele kleine Gruppen aufgeteilt und an verschiedenen Projekten gearbeitet.

Die Schülerinnen Swantje Taebel (13), Emma Lilje (14) und Amelie Schiller (13) haben sich mit Elisabeth Mwaka und dem Thema Patenschaften auseinandergesetzt. Mwaka ist eine ehemalige Schülerin des Gymnasiums, die 1991 nach Uganda zog. Seit 1999 leitet sie dort das Patenschaftsprogramm und schreibt regelmäßig Dankesbriefe.

Im Zuge des lebendigen Adventskalenders haben die drei Schülerinnen jetzt am Haupteingang des Gymnasiums ihr Projekt vorgestellt und den neuesten Dankesbrief von Mwaka vorgelesen. Außerdem wurde gemeinsam gesungen und ein selbst geschriebenes Gedicht zum Thema Gerechtigkeit von Emma vorgetragen. In ihrem Brief eröffnet Mwaka, dass es für sie besonders wichtig sei, vom Gott der Liebe zu erzählen, denn dieser kenne eben auch die Waisen.

Abschließend wurde um Spenden gebeten, damit auch patenlose Kinder in Uganda Weihnachtsgeschenke bekommen können. Dann ging es gemeinsam in das Foyer der Schule. Hier wurden Kakao und Kekse aufgetischt, die von den Familien bereitgestellt wurden. So konnte sich in gemütlicher Stimmung über die neu gewonnenen Eindrücke unterhalten werden. Swantjes, Emmas und Amelies Intention bei ihrem Projekt war es, vor allem ihr Anliegen weiter zu erzählen und möglichst viele Spenden zu sammeln. Die Religionslehrerin Julia Lucker lobte ihre drei Schülerinnen: „Was mich am meisten bewegt, ist dieser Mut, das Projekt alleine durchzuführen, der von dem Willen getragen ist, die Welt zu verändern“. Auch das Publikum war begeistert. Die 53-jährige Astrid Liebe geht so oft sie kann zum lebendigen Adventskalender, „um es zu unterstützen, wenn sich Leute so viel Mühe geben, etwas auf die Beine zu stellen.“

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