Team „Black Friday“ mit Merle Fromhage und Max Fiehring landet im Gebiet der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg ganz vorn

Platz 1 für Gymnasium bei Planspiel Börse

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Das Planspiel Börse läuft komplett über das Internet: Mehr als 34 000 Spielgruppen waren in 2013 deutschlandweit dabei.

Hankensbüttel. Von einer solchen Rendite kann mancher Börsenspekulant im wahren Leben nur träumen: Merle Fromhage und Max Fiehring aus der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums Hankensbüttel haben als Team „Black Friday“ beim Planspiel Börse im Gebiet der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg den ersten Platz geholt.

Gestartet mit einem virtuellen Kapital von 50 000 Euro, gingen sie mit einer Endsumme von 56 381,83 Euro aus dem Wettbewerb heraus.

Deutschlandweit gingen bei dem zehnwöchigen Planspiel, das vom 1. Oktober bis 11. Dezember lief, mehr als 34 000 Spielgruppen an den Start, von denen sich 138 Schülergruppen aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg für das Finale qualifizierten – mit dem besten Ende für die beiden Hankensbütteler Gymnasiasten.

„Das ist ein schöner Erfolg“, sagt Organisator Thomas Hoffmann vom Gymnasium Hankensbüttel. Im Sparkassenverband Niedersachsen landete das Team auf Platz zehn, deutschlandweit auf Rang 127. Laut Hoffmann läuft der Wettbewerb komplett im Internet ab: Die Schüler legten sich bei dem Planspiel, das das Börsengeschehen virtuell nachbildet, ein Konto mit virtuellem Startkapital an. Dann investierten sie das Geld: Sie mussten mindestens drei unterschiedliche Aktien kaufen und durften höchstens 20 000 Euro für eine der drei Aktien ausgeben. Im Anschluss verfolgten die Schüler die Berichterstattung der Medien über das Geschehen an der Börse und über die Unternehmen.

Die Hankensbütteler Schüler setzten – anders als die Schüler aus den Jahrgängen zuvor – alles auf eine Karte und wählten die Risikovariante: Sie kauften nur die Mindestzahl von drei Aktien, um im Optimalfall einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen.

„Wir haben uns überlegt: Was sind Firmen, die wir interessant finden?“, schildert Max den Entscheidungsprozess. Die Wahl sei mit Continental, Adidas und Siemens auf drei deutsche Firmen gefallen. „Wir haben die Aktien gleich zu Beginn gekauft und dann gehalten.“ Merle und er hätten ständig die Kurse im Auge behalten. Anderen Schülern, die beim Planspiel noch nicht mitgemacht haben, empfiehlt Max die Teilnahme: „Man hat ja nichts zu verlieren – anders als im wirklichen Leben.“ Hoffmann erklärt: „Ziel des Planspiels ist es, den Schülern wirtschaftliches Wissen auf spielerische Weise zu vermitteln“.

Die Siegerehrung für das Team „Black Friday“ und die anderen Finalisten findet am Donnerstag, 16. Januar, im Cinemaxx Wolfsburg statt. Die nächste Spielrunde beim Planspiel Börse beginnt am 1. Oktober 2014.

Von Paul Gerlach

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