Dedelstorf: Arbeiten am Innenhof laufen / Eigentümer peilt Fertigstellung für den Sommer an

Pferdehof am Großen Kain geplant

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Das Gebäude an der Kreuzung Großer Kain in Dedelstorf macht von außen einen vernachlässigten Eindruck, aber im Innenhof wird bereits gearbeitet. Laut dem Eigentümer soll dort ein kleiner Pferdehof entstehen.

Dedelstorf. Die Fassade des Hauptgebäudes ist abgenutzt, die Farbe blättert ab, und das Dach ist nicht mehr gut in Schuss: Das Gebäude an der Kreuzung Großer Kain in Dedelstorf macht von außen keinen guten Eindruck.

Doch das wird sich laut Eigentümer Helmut Heers aus Lingwedel bald ändern. Auch wenn von außen noch nicht so viel zu sehen sei: Ein kleiner Pferdehof soll entstehen. Im Innenhof werde aktuell gebaut, neue Abflussleitungen und eine neue Küche seien etwa installiert worden.

Eigentlich hatte Heers vorgehabt, bis Weihnachten das gesamte Projekt schon abzuschließen. Es habe aber Verzögerungen bei den Handwerkern gegeben, insbesondere bei der Fachwerkwand am Hauptgebäude. Das Dach bei dem Nebengebäude an der Ecke sei dafür neu. In den nächsten Monaten soll es nun unter anderem an eine 300 Quadratmeter große Pferdehalle gehen. Bis zum Sommer will Heers alles fertig haben. „Vielleicht verpachte ich das Ganze auch.“ Das sei noch nicht sicher. „Es werden dort aber auf jeden Fall Pferde gehalten.“ Der Landwirt, der Galloway-Rinder in Lingwedel züchtet und zudem auch im EDV-Bereich tätig ist, kann sich auch vorstellen, dass er dort erstmal einige Rinder hält.

Für die Pferdehaltung spricht aus Heers’ Sicht eine Menge: Zum Gebäudeensemble gehörten noch zwölf Hektar Flächen, darunter die Wiese auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung. „Die Pferde können gut raus.“ Lachte und Kainbach seien nahe bei, sodass Ausritte gut möglich seien.

Der Dedelstorfer Bürgermeister Bernd Rodewald begrüßt, dass das Gebäude wieder genutzt werden soll: „Sonst verfällt es.“ Die Kommune habe bislang noch keine Kenntnis von Heers’ Plänen. Auch der Vorbesitzer habe dort Tiere, darunter Pferde, gehalten.

„Es ist in unserem Sinne, dass Herr Heers jetzt loslegt“, sagt Rodewald, der vor kurzem dort Reparaturarbeiten am Dach festgestellt hatte. Sobald die Arbeiten komplett abgeschlossen seien, gebe das Gebäude dann ein besseres Bild ab als heute. Die geplante Nutzung sei stimmig, gerade mit Blick auf die unmittelbare Nähe zum Kainbach- und Lachtetal.

Von Paul Gerlach

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