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Pferde, Promis, Party

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Bundesministerin Ursula von der Leyen (2.v.r.), Lars Nieberg (2.v.l.) und Schauspielerin Sabine Kaack beim Charity-Talk.

Allersehl. Sehen und gesehen werden – das gehört bei einem Reitsportfestival der Kategorie Allersehl neben dem Sport natürlich auch dazu. So erlebte das Isenhagener Land in der letzten Woche einen der gesellschaftlichen Höhepunkte des Jahres.

Amazonen und Reiter der Spitzenklasse, prominenten Persönlichkeiten, Politiker: Sie alle gaben sich in Allersehl die Klinke in die Hand. Daneben erwartete die Zuschauer Show und Vergnügen im bunten Rahmen-Programm.

Prominentester Besucher in Allersehl war Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister. Klaus Knühmann, Bürgermeister der Gemeinde Dedelstorf, und Turnier-Chef Holger Bock führten den Schirmherrn des Pferdesportfestivals durch die bestens präparierte Reitanlage von Tanja und Holger Bock. Zeitgleich besuchte am Samstagmittag auch Niedersachsens SPD-Landesvorsitzender Olaf Lies, der mit dem Hankensbütteler Martin Rausch gekommen war, Allersehl.

McAllister bezeichnete das Allersehler Pferdesportfestival von der Anzahl der Nennungen her als die bedeutendste Reitsportveranstaltung in Deutschland. „Wir sind gut beraten – nicht nur als Politiker – den Reitsport aktiv zu unterstützen, weil der inzwischen zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber geworden ist“, meinte der Landesvater, der sich hoch erfreut gab, dass die berittene Polizei des Landes beim Festival sichtbar Flagge zeigte.

Am Sonnabend nahm Bundesministerin Ursula von der Leyen beim Charity-Talk auf dem Hocker Platz. Außerdem warben am Wochenende Schauspielerin Sabine Kaack und ihr Schauspieler-Kollege Heinz Hoenig für eine Kinder-Wohltätigkeits-Aktion, die Gewinner wurden gestern gezogen.

Action gab es an allen Festivaltagen: Schon früh in der Woche traf man sich noch spät abends zur Strand-Party, am Wochenende feierte eine vierstellige Zahl von Gästen im Party-Zelt. Für die jungen Gäste gab es den Fun-Park mit Kletterwand und Trampolinspringen.

Schnelligkeit und Geschicklichkeit war derweil am Freitagabend beim Rückwärts-Einparken mit dem Pferdeanhänger gefragt. Eva Bitter, die Ausnahme-Amazone und vierfache Deutsche Meisterin, bestritt das Finale gegen Lokalmatadorin Tanja Bock, die sich nur knapp geschlagen geben musste. „Schönen Gruß an die Fahrlehrer der beiden“, scherzte der Moderator.

Zuvor hatten sich klassische Reiter gemüht, in lockeren Übungen Westernreiter-Lektionen zu erlernen.

Von Jürgen Kayser

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