Hankensbütteler Naturerlebnis-Einrichtung: Türen wohl ab Donnerstag auf

Otter-Zentrum peilt Öffnung an

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Das Hankensbütteler Otter-Zentrum kann ab Donnerstag, 7. Mai, aller Voraussicht nach wieder öffnen.

Hankensbüttel – Otter-Zentrum-Chef Dr. Oskar Kölsch ist die Erleichterung anzuhören. „Wir machen wohl ab Donnerstag, 7. Mai, wieder auf“, sagte Kölsch am frühen Donnerstagabend dem IK.

Die Hankensbütteler Naturerlebnis-Einrichtung war wegen der Corona-Pandemie seit dem 17. März vorläufig geschlossen gewesen.

Möglich wird die Wiedereröffnung durch die Entscheidung von Bund und Ländern am Donnerstag, Einrichtungen wie Zoos und botanische Gärten wieder ihre Pforten öffnen zu lassen. Unter diese Regelung fällt auch das Otter-Zentrum, das wirtschaftlich durch die Zwangspause – wie viele andere Betriebe in der Region auch – durchaus zu knabbern hatte. In jeder Woche während der Auszeit waren ohne Besucher 25 000 Euro Verlust angefallen.

Laut Kölsch wird nun ein Hygienekonzept erstellt und geschaut, wie die Auflagen durch das Land aussehen werden. Im Otter-Zentrum hatten die Verantwortlichen bereits mehrere Szenarien durchgespielt, wie man bei einer Wiedereröffnung vorgehen kann – davon profitiert die Einrichtung jetzt natürlich in der Vorbereitung. „Das können wir jetzt anwenden“, so Kölsch. Die Schaufütterungen der Tiere müsse man nun vielleicht ausfallen lassen oder zumindest anders gestalten, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können. Denn die Besucher stehen dabei normalerweise sehr eng beieinander. „Das Einhalten der Abstände hat oberste Priorität“, sagt der Chef. Hygienemaßnahmen in den sanitären Anlagen seien vorgesehen.

Bei all diesen Planungen wird laut Kölsch auch geguckt, wie Zoos und vergleichbare Einrichtungen vorgehen. Davon könne man sich dann etwas abschauen. Gerade Punkte im Gelände, wo sich Besucher für gewöhnlich drängen, insbesondere an der Kasse, habe man im Auge. „Das wollen wir vernünftig und ordnungsgemäß hinbekommen.“

Kölsch geht davon aus, dass nach einer Öffnung am Donnerstag sich wohl bis zum darauffolgenden Wochenende alles einspielen wird. Auf die Resonanz sind seine Mitarbeiter und er schon gespannt: Einige Leute würden sich sicherlich noch vorsichtig verhalten, andere wiederum wollten bestimmt mit ihren Kindern etwas unternehmen, zumal derzeit keine großen Freizeitmöglichkeiten bestehen. „Wir werden eine Begrenzung der Gästezahl im Gelände ins Auge fassen“, kündigt Kölsch daher auch vorsorglich an. Er sei froh, dass das Otter-Zentrum wieder öffnen dürfe, sei sich aber auch sicher, dass es nicht so sein werde wie vorher. „Solange wir keinen Impfstoff haben, müssen wir die Abstandsregeln beachten.“

VON PAUL GERLACH

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