Infoveranstaltung geplant

Otter-Zentrum: Intensive Gespräche zur Erweiterung

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Für eine Infoveranstaltung, bei der die Varianten für eine mögliche Erweiterung des Otter-Zentrums vorgestellt werden, wird noch ein Termin gesucht. Die Freizeiteinrichtungen sollen bei einer Erweiterung erhalten bleiben. Archivfoto: Gerlach

Hankensbüttel. Verschiedene Varianten bei der geplanten Erweiterung des Hankensbütteler Otter-Zentrums haben Präsidium und Vorstand der Aktion Fischotterschutz nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen betrachtet.

: Sie wollen diese Überlegungen nun interessierten Bürgern vorstellen. Ein Termin dafür wird noch gesucht.  „Unser Ziel ist es, alle Freizeiteinrichtungen und auch den Bohldamm zu erhalten“, sagt Professorin Dr. Mechthild Roth, Präsidentin der Aktion Fischotterschutz. Deswegen solle zusammen mit dem Rat der Gemeinde Ausschau nach geeigneten Ausweichstandorten für den Grillplatz, das Wassertretbecken und den Rodelberg gesucht werden. „Ob die Erweiterung tatsächlich erfolgt, hängt neben der Flächenverfügbarkeit auch von möglichen Fördergeldern und den betriebswirtschaftlichen Konsequenzen ab. Deswegen ist noch nichts entschieden.“

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Mark Ehlers, Vorstandsvorsitzender der Aktion Fischotterschutz, ergänzt: „Wir sind der festen Überzeugung, dass eine Erweiterung des Otter-Zentrums unter Beibehaltung der Freizeitmöglichkeiten eine positive Entwicklung darstellt, von der Gemeinde und Otter-Zentrum gleichermaßen profitieren würden. Deswegen hoffen wir auf eine breite Unterstützung und werden dafür in den nächsten Wochen intensiv das Gespräch mit den Beteiligten und allen Interessierten suchen.“

Vorstand und Präsidium sind sich darüber hinaus einig, dass auch andere Geschäftszweige intensiviert werden sollen. So würden aktuell Möglichkeiten geprüft, die Vermarktung regional und naturschutzverträglich erzeugter Waren zu stärken. Neben dem Otter-Zentrum biete sich dafür auch das Internet als Vertriebsweg an. Dr. Peter Mank, Vize-Präsident des Naturschutzverbandes, erläutert die Strategie: „Mit Ise-Land haben wir bereits eine Marke mit einiger regionaler Bekanntheit. Diese zu stärken und gegebenenfalls auf weitere Warengruppen auszudehnen, ist nicht nur die konsequente Fortführung bisheriger Aktivitäten, sondern zeugt von dem ganzheitlichen Ansatz der Arbeit der Aktion Fischotterschutz.“

Bürgermeister Martin Rausch sagt auf IK-Anfrage dazu: „Ich sehe den Wert des Otter-Zentrums für die Gemeinde.“ Wie eine Erweiterung aussehen könne, sei noch offen und sei auch durch Präsidium und Vorstand offen gelassen worden. Rausch sagt, er wolle in seinem Amt weiter Ausschau halten, wo sich Chancen für Hankensbüttel bieten. Jeder, der Hankensbüttel und die Region stärken wolle, habe seine Unterstützung. „Ich bin der Gesprächspartner und derjenige, der die Gespräche vermittelt.“

Reinhard Weißmann, Sprecher der Bürgerinitiative gegen die West-Erweiterung des Otter-Zentrums, war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Von Paul Gerlach

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