Mauswiesel soll gezeigt werden, Biber ist im Gespräch

Otter-Zentrum Hankensbüttel: „Die Erweiterung zieht sich hin“

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Bei der im Waldgebiet Hagen geplanten Erweiterung des Hankensbütteler Otter-Zentrums verzögert sich der Bebauungsplan. „Das dauert noch“, sagt Otter-Zentrum-Chef Dr. Oskar Kölsch.

Hankensbüttel – Beim Bebauungsplan für die geplante Erweiterung des Hankensbütteler Otter-Zentrums im Waldgebiet Hagen (das IK berichtete mehrfach) kommt es zu zeitlichen Verzögerungen. „Das dauert noch“, sagt Otter-Zentrum-Chef Dr. Oskar Kölsch.

Damit zieht sich auch die vorgesehene Erweiterung hin.

Kölsch skizziert im IK-Gespräch den Ablauf, wenn es an die Umsetzung geht: Die Erweiterungsfläche werde eingezäunt, danach werde das Gelände erschlossen und Stromanschlüsse verlegt. Außerdem kommt um den Bohldamm ein Zaun herum und ein Rundweg ums Waldgelände. Das alles komme aber erst an die Reihe, wenn die Einrichtung des Ise-Fluss-Aquariums im Eingangsbereich des Otter-Zentrums abgeschlossen ist.

Dr. Oskar Kölsch, Otter-Zentrum-Chef

Die Planungen für die neuen Tierarten haben sich indes weiter konkretisiert. „Wir werden das Mauswiesel zeigen“, sagt Kölsch – ebenso wie andere kleine Tiere aus dem Lebensraum Wald. „Außerdem ist der Biber im Gespräch.“ Laut Kölsch soll dies im Team durchbesprochen werden. Zuerst gehe es um die Erschließung („Das kostet Zeit“), dann sei eine konkrete Planung nötig. „Endgültig ist das noch nicht abgewogen. Wir gehen Schritt für Schritt vor.“

Kölsch möchte die Region ins Otter-Zentrum holen: In der Naturerlebnis-Einrichtung soll auf die Angebote hingewiesen werden, die Besucher in der Region wahrnehmen können.

Dabei will das Otter-Zentrum verstärkt mit den hiesigen Playern zusammenarbeiten. „Es ist für alle schwierig“, weiß Kölsch.

VON PAUL GERLACH

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