Hankensbüttel

Ostpreußenstraße wird weiter aufgewertet: 90 Meter Gehweg sollen her

Hier auf der Westseite der Ostpreußenstraße soll auf 90 Metern der noch fehlende Gehweg gebaut werden.
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Hier auf der Westseite der Ostpreußenstraße soll auf 90 Metern der noch fehlende Gehweg gebaut werden.

Hankensbüttel – In der Hankensbütteler Ostpreußenstraße hat Eigentümer Franz Börger die Häuser in einen sehr ansehnlichen Zustand versetzt (das IK berichtete).

Die Gemeinde Hankensbüttel will nun nachziehen und am westlichen Straßenrand – von der Einmündung Breslauer Straße bis zur Rechtskurve und damit dem Übergang in die Berliner Straße – einen vernünftigen Gehweg schaffen. Die geschätzten Kosten (90 Meter Länge, 1,20 Meter Ausbaubreite) liegen bei rund 17 000 Euro.

Bei zwei Enthaltungen wurde durch den Verkehrsausschuss eine entsprechende Ausschreibung an den Rat empfohlen. Deutlich abgelehnt wurde ein Antrag von Reinhard Weißmann (WIH), einen beidseitigen Gehweg auf der kompletten Länge der Ostpreußenstraße zu schaffen. Die Ablehnung lag wohl auch mit darin begründet, dass für diese Variante keine Kostenschätzung vorlag. So betonte Henning Buhr (CDU): „Das lehne ich nicht per se ab. Wir brauchen Zahlen dafür.“ Lediglich Weißmann selbst stimmte dafür.

Beim geplanten Gehweg auf der Westseite hatte sich zuvor eine Diskussion um die genaue Ausführung entwickelt. Bürgermeister Dirk Köllner war anfangs für eine einfache, wassergebundene Bauweise, da man in der Gemeinde noch an anderen problematischen Stellen investieren müsse. Im Laufe der Diskussion ging es dann mehr und mehr Richtung vernünftiger Gehweg. Der Tenor: Die Bebauung im Ostpreußenviertel sei sehr verdichtet, dort wohnen viele Leute, es gibt viele parkende Autos und eine Menge Fußgänger. Heinz Gödecke von der Verwaltung sagte, dass ein Weg in wassergebundener Weise schnell matschig werde und nicht empfehlenswert sei. „Wenn wir dort etwas machen, dann vernünftig.“

Ohnehin ließ sich im Ausschuss heraushören, dass grundsätzlich der Ansatz ist, im Ostpreußenviertel mehr zu machen als bisher. Die Rede war von einem Gesamtkonzept und einer Prioliste fürs Viertel.

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