2014 steht in Gemeinde Hankensbüttel Umsetzung vieler Projekte an / Rausch: „Wir bleiben ein attraktiver Standort“

Ortskern, Straßensanierung und DSL

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Bestimmendes Thema in 2014 wird laut Bürgermeister Martin Rausch die Gestaltung des Ortskerns sein.

Hankensbüttel. Die Gemeinde Hankensbüttel geht mit viel Schwung ins neue Jahr. „2013 war in vielen Dingen ein Vorbereitungsjahr: 2014 wird davon vieles umgesetzt“, kündigt Bürgermeister Martin Rausch im IK-Gespräch an.

Die Haushaltssituation zeige sich gegenüber den Vorjahren verbessert. „Wir können investiv tätig werden. “ Zudem werde die Gemeinde Projekte beim Dorferneuerungsprogramm und beim Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ anmelden und entwickeln. Bestimmendes Thema im neuen Jahr sei die Gestaltung der.

• Ortsmitte:

Martin Rausch

„Wir suchen nach einer Lösung für den Ortskern“, sagt der Bürgermeister. Im Hintergrund liefen ständig entsprechende Gespräche mit verschiedenen Investoren. „2013 war davon geprägt. Dort war und bin ich in Kontakt.“ Er richte sein Augenmerk sehr viel stärker auf die Ortsmitte als auf das Otter-Zentrum. Die Erfahrungen bei den Verhandlungen mit der Lebensmittelkette Norma, die sich zunächst als Lösung auftat und sich dann zerschlug, hatten laut Rausch möglicherweise auch ihr Gutes. „Wer weiß, wozu es gut war, dass es mit Norma nicht geklappt hat? Wir konnten nun noch genauer schauen, was beim Ortskern noch möglich ist.“ Die Situation könne nicht so bleiben, wie sie jetzt sei. „Das muss in 2014 klappen und wird ein großer Arbeitsschwerpunkt sein“, sagt Rausch. Auf der Agenda für 2014 ständen außerdem die Planungen für das

• Otter-Zentrum: Das Natur-erlebnis-Zentrum will sich bekanntermaßen erweitern (das IK berichtete). „Wie kann das Otter-Zentrum eine Stärkung erfahren?“, schildert Rausch die Kernfrage. Grundsätzlicher Wille der Gemeinde sei es, das Otter-Zentrum zu stärken. „Wie das passiert, wird uns 2014 beschäftigen“, sagt Rausch. Eine Stärkung des Otter-Zentrums liege im Interesse des Ortes. Das gelte auch für die

• Betriebserweiterungen: Die Augenoptikerschule Hankensbüttel, das Haus Niedersachsen und Lorenz Bahlsen Snackworld wollen sich ebenfalls erweitern. „Lorenz Bahlsen Snackworld ist ein wichtiger Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler. Das ist im Interesse des Ortes“, sagt Rausch. Zurzeit werde noch geplant, die Umsetzung sei aber für 2014 geplant. Die Gemeinde wolle die Erweiterung der Augenoptikerschule und des Hauses Niedersachsen positiv begleiten und unterstützen. Um als Standort attraktiv zu bleiben, geht es in 2014 auch um das Thema

• Baugebiete: „Junge Familien ziehen hierher und wollen hier bauen“, sagt Rausch. Es gebe daher Überlegungen, neue Baugebiete auszuweisen. Entsprechende Möglichkeiten sollen im Bauausschuss beraten werden. „Als Standort sind wir für Investoren und als Wohnort weiter attraktiv.“ Mit dem Gymnasium, den Einkaufsmöglichkeiten, dem Otter-Zentrum, dem Vereinsleben und der Nähe zur Natur sei die Gemeinde gut aufgestellt. Rausch spricht sich dafür aus, dass die Orte und Kommunen im Nordkreis zusammenarbeiten sollten, um den wahren „Gegnern“ Wolfsburg und Braunschweig in der Konkurrenz um Einwohner zu begegnen. Verbesserungen wünscht sich Rausch bei der

• Infrastruktur: Die Sanierung Johannsenstraße/Die Masch soll in diesem Jahr umgesetzt werden. Zudem soll laut Rausch im Gemeindegebiet die Anbindung an den ÖPNV – außerhalb des Schülertransports – verbessert oder teilweise überhaupt erst hergestellt werden. Auch beim Thema DSL würden Gespräche geführt, um einen modernen Standard herzustellen. Abwartend verhält sich die Gemeinde beim Thema

• Windkraft: „Wir schauen, ob die ZGB-Kriterien Bestand haben“, sagt Rausch. Die Windkraft-Diskussion sei in der Gemeinde vergleichsweise ausgewogen und sachlich verlaufen, da das Thema seit April 2012 frühzeitig diskutiert worden sei.

Von Paul Gerlach

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