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Ortsdurchfahrt wird saniert

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Lange war es gewünscht, nun soll es bald losgehen: Die Ortsdurchfahrt Sprakensehl im Zuge der B4 wird ausgebaut. Foto: Peter

Sprakensehl. Schon seit Jahren beschäftigt das Thema die Sprakensehler. Jetzt ist die Gemeinde am Ziel. Die Ortsdurchfahrt Sprakensehl im Zuge der B 4 wird ausgebaut und optisch verengt.

Die Sanierung der Straße beschloss der Gemeinderat am Montagabend einstimmig in seiner letzten Sitzung der ablaufenden Legislaturperiode.

Die Fahrbahndecke der Ortsdurchfahrt wird saniert. Außerdem sollen zusätzlich ein kombinierter Geh- und Radweg sowie drei Querungshilfen entstehen. An jedem Ortseingang und in der Ortsmitte nahe des Dorfladens ist jeweils eine Querungshilfe geplant. Der kombinierte Rad- und Fußweg verläuft auf beiden Straßenseiten. Dies soll die B 4 optisch verengen und beruhigen, was schlussendlich auch das Ziel der Maßnahme ist. Die Spur für Linksabbieger bleibt erhalten.

Die Auffahrt zur Tankstelle und die Parkmöglichkeiten am Schnellrestaurant bleiben wie gehabt. Um die Optik noch weiter zu verbessern, können an den Rad- und Fußwegen Grünstreifen angelegt werden. Außerdem sollen neue Straßenlampen aufgestellt werden. Der Eindruck der „breiten Panzerstraße“ verschwindet damit, fand Bürgermeisterin Christiane Fromhagen. Die Gemeinde baut mit dem Bund.

Neben der Fahrbahn wird vom Abwasserverband auch die Entwässerung komplett erneuert. Die Kosten von 200 000 Euro für die Entwässerungskanäle übernimmt komplett der Bund. Die Planungskosten von 12 000 Euro verbleiben allerdings bei der Gemeinde Sprakensehl. Dennoch sei dies eine günstige Angelegenheit für die Gemeinde, fand Bürgermeisterin Fromhagen.

Dem grünen Licht für den Ausbau der Ortsdurchfahrt gingen lange Verhandlungen und viele Gespräche mit dem Landesstraßenbauamt in Wolfenbüttel voraus. Die gesamte Maßnahme kostet Millionen. Bei der Gemeinde verbleibe neben den Entwässerungs-Planungskosten von 12 000 Euro ein Kostenanteil von 87 000 Euro.

Die Unterhaltung von Radweg und Grünstreifen übernimmt später die Gemeinde Sprakensehl. Der Bund zahle eine Ablöse für den Radweg von 42 000 Euro. Die Gemeinde beantragt zudem GVFG-Mittel für finanzschwache Kommunen.

Die Anlieger werden bezüglich der Gehwege und Laternen veranlagt werden. Bevor die Bauarbeiten starten, wird es noch eine ausführliche Bürgerversammlung in Sprakensehl geben, kündigte die Bürgermeisterin an. Der Beginn der Bauarbeiten steht noch nicht fest. Derzeit wird mit 2012 gerechnet.

Von Sabine Peter

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