K 13 in Wettendorf soll noch in diesem Jahr saniert werden / Auch alter Kanal wird repariert

Ortsdurchfahrt in voller Länge dran

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Die Sanierung der kompletten Wettendorfer Ortsdurchfahrt im Zuge der K 13 wird in diesem Jahr angegangen. 

Wettendorf. Der geplante Ausbau der Wettendorfer Ortsdurchfahrt im Zuge der K 13 (das IK berichtete mehrfach) soll in diesem Jahr auf jeden Fall begonnen werden. Das bestätigte Bürgermeister Werner Rodewald am Donnerstagabend noch einmal im Obernholzer Rat.

Kürzlich fand dazu eine weitere Besprechung statt, so Rodewald. Die Ortsdurchfahrt soll in voller Länge ausgebaut werden – also bis zum Ortsausgang in Richtung Bottendorf. Auch ein alter Regenwasserkanal sei abgängig und soll erneuert werden. Der Zustand der Ortsdurchfahrt gilt insgesamt als nicht mehr hinnehmbar. Der Leiter der Kreisstraßenmeisterei, Hans-Werner Müller, hatte im November 2017 im IK-Gespräch den schlechten Zustand der Ortsdurchfahrt bestätigt: „Sie ist rissig und die Entwässerung ist nicht gesichert.“ Der Ausbau sei aus seiner Sicht daher „dringend erforderlich“. Schließlich sei mit Blick auf den vielen landwirtschaftlichen Verkehr nach einer Sanierung auch die Geräuschkulisse für die Anwohner erträglicher.

Aktuell wird laut Rodewald die weitere Planung in Sachen Sanierung ausgearbeitet. Im Juni soll es dann eine neue Zusammenkunft geben.

Das Land Niedersachsen bezuschusst den Ausbau der Ortsdurchfahrt. Das Projekt wird mit insgesamt 470 000 Euro veranschlagt, davon fließen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums 252 000 Euro als Förderung aus Landesmitteln, verteilt über die Haushaltsjahre 2018 und 2019.

Bekanntlich will der Obernholzer Rat im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrt auch gleich den barrierefreien Umbau der Haltestelle im Ort miterledigen lassen. Das Herstellen von behindertengerechten Bushaltestellen ist durch eine zusätzliche Förderung des Regionalverbandes Braunschweig zu 87,5 Prozent der Ausbaukosten zuschussfähig. Laut Rodewald ist der Förderantrag für Wettendorf bei der Behörde eingegangen und es gebe bereits eine indirekte Zusage. „Das ist also auf dem Weg“, freut sich der Bürgermeister.

Von Paul Gerlach

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