Letzte große Infoveranstaltung vor der großen Fahrt in Sprakensehl

Mit dem Oldtimer nach Tallinn

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Rolf Hoyer (stehend, l.) erläuterte seinen Oldtimer-Freunden die gemeinsame Tour nach Tallinn und wies sie in den genauen Ablauf ein.

oll Sprakensehl. Zu einer letzten großen Informationsveranstaltung trafen sich jetzt die Teilnehmer bei der großen Oldtimer-Tour in die estländische Hauptstadt Tallinn: Organisator Rolf Hoyer aus Dalldorf hatte dazu ins Bauerncafé Rölings Hof nach Sprakensehl eingeladen.

Auch Christoph Röling wird mit seinem MG-Oldtimer dabei sein: Gemeinsam mit weiteren 32 Oldtimer-Freunden aus dem ganzen Landkreis Gifhorn wird er am Mittwoch, 26. April, von Wolfsburg aus auf die lange Reise in das baltische Land an der Ostsee antreten.

Ersatzteile im Gepäck

Hoyer kennt Tallinn, das am Finnischen Meerbusen liegt und etwa 80 Kilometer südlich von Helsinki entfernt ist, da sein Sohn dort an der Universität tätig ist und er die estländische Hauptstadt schon mehrfach besucht hat. Der Dalldorfer Oldtimer-Liebhaber, der auch die „Dalldorf Classic 2017“ wieder organisiert, macht sich mit einem Volkswagen Käfer Cabriolet 1303 aus dem Jahr 1978 auf die lange Reise.

Zu den anderen Oldtimern gehören neben VW-Modellen vor allem Mercedes-Cabriolets und geschlossene Pkw, die in der Regel mit zwei Personen besetzt sind. Insgesamt starten 16 Oldtimer-Pkw und ein Motorrad. Hinzu kommt ein Volkswagen Bulli T2 mit Stefan Wäke am Steuer und einigen wichtigen Ersatzteilen im Gepäck. Wäke ist Kraftfahrzeugmeister und beim Autohaus Wolfsburg Klassik tätig. Sein Haus sponsert bestimmte Ausrüstungs- und Bekleidungsstücke sowie Ersatzteile und stellt den Meister dafür frei. So galt auch dem Autohaus der besondere Dank des Organisators.

Nach dem Start geht es zunächst nach Kiel, um von dort aus mit einer Fähre eine rund 26-stündige Reise über die Ostsee bis nach Klaipeda anzutreten. Die Weiterfahrt geht mit dem Oldtimer durch die Kurische Nehrung nach Riga und danach weiter nach Tallinn mit seinen mehr als 400 000 Einwohnern.

Dort werden die Oldtimer-Freunde aus der Heide durch den Präsidenten des estländischen Oldtimer-Clubs empfangen. Außerdem besuchen sie die deutsche Botschaft sowie die Stadt und einige Museen, wie Hoyer berichtete. Tallins Altstadt wurde als gut erhaltene mittelalterliche Handelsstadt Nordeuropas zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben. Aber auch das Zarenschloss von Peter I., ein Oldtimer-Museum sowie ein altes Elektrizitätswerk stehen auf dem Besuchsprogramm.

Über Land und Wasser

Die Oldtimer-Gruppe aus dem Landkreis Gifhorn tritt am Dienstag, 2. Mai, in Tallinn wieder ihre Heimreise an. Wenn die Gruppe wieder gesund und vollständig ihre Heimatorte erreicht hat, liegen 2000 Kilometer Landstraße und knapp 2000 Kilometer Schiffstour auf der Ostsee hinter ihnen, betonte Hoyer. Er freut sich schon jetzt auf den Start.

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