Bullenball in Emmen: Hendrik und Christin Schmidt gewinnen Kalb / Wilhelm und Vera Vahl Züchter des Jahres

Neues Zuhause für Indira in Steimke

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Nach Essen und Tombola gab es Tanz mit Backbeat. Fotos: Ohse

ard Emmen. Die Zukunft von Indira ist ungewisser denn je. Zwar hat das junge Kalb, das am 14. November letztens Jahres das Licht der Welt auf dem Hof von Helmut Evers in Wahrenholz erblickte, seit Freitagabend einen neuen Besitzer.

Doch der hat keinen Hof, sondern einen Fachhandel für Landmaschinen.

„Immerhin habe ich die Geräte, um einen Stall zu bauen“, bemerkte Hendrik Schmidt aus Steimke, Gewinner des Hauptpreises der Tombola. Seine Freunde hatten auch den weiteren guten Vorschlag, das Kalb im Verkaufsraum unterzubringen. „Mal gucken, was wir machen. Wir werden ein schönes Plätzchen suchen“, sinnierte Schmidt letztlich.

Der zweite große Gewinner im Gasthaus Pasemann beim Bullenball des Besamungsvereins Gifhorn war Wilhelm Vahl aus Rötgesbüttel, der von seinem Vorgänger Bernd Raupers zum Züchter des Jahres nominiert wurde.

„Wilhelm Vahl ist ein sehr engagierter Milchviehhalter aus dem in dieser Hinsicht dünner besiedelten Südkreis, der zudem seit vielen Jahren im Vorstand mitarbeitet“, hob Petra Both-Schulz, Vorsitzende des Vereins, hervor. Hervorgehoben wurden auch Indiras Vorfahren. Vater ist der Bulle Bookmark RF, als Großvater mütterlicherseits stand Windbrook auf dem Plakat. Von Indiras Mutter erfuhren die Gäste immerhin, dass sie eine Milchleistung von 10 044 Kilogramm pro Jahr ablieferte.

Auch die weiteren praktischen Preise der Tombola fanden schnell ihre Liebhaber, wenngleich mancher Gast weniger Losglück hatte. Leer ging allerdings keiner der Ballgäste aus. Zumindest ein leckeres Essen – klassische Hochzeitssuppe, Roulade und Fisch – und viel Spaß beim Tanz gab es für alle.

Die Tombola wurde dahingehend geändert, dass sich die Besitzer der gezogenen Nummern die Preise vom Tisch in der Mitte des Saales aussuchen durften. Dann gab es noch drei Überraschungsgewinner, die knapp am Kalb vorbeischrammten. Die gewannen zu Erheiterung aller die Pflicht, mit ihren Partnern, dem Züchterpaar des Jahres sowie dem Kalbgewinner samt Frau mit dem Ehrentanz das Tanzgeschehen zu eröffnen. Dazu animierte nicht nur Both-Schulz, sondern vor allem die Band Backbeat, die mit schmissigen Hits von heute und Evergreens aus allen Genres die Gäste musikalisch auf Trab hielten.

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