Bau ohne Planungsbüro und mit Ideen der Jugendlichen / Budget von 50.000 Euro

Neues Konzept für Skatepark

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Freuen sich schon auf den neuen Skaterplatz: Lennart Feuerhahn (v. l.), Kevin Lahmann und Mohamed Jfeily. Zusammen mit Jugendförderer Philip Fuchs haben sie ein neues Konzept erarbeitet.

Hankensbüttel. Beim geplanten Skatepark am Hankensbütteler Schulzentrum geht es weiter. Nachdem es so aussah, als würde das Projekt nach einer Absetzung auf der Tagesordnung des Samtgemeinderates ins Stocken geraten, haben sich kürzlich alle Beteiligten bei einem Workshop wieder getroffen.

Die Jugendlichen haben zusammen mit Philip Fuchs von der Hankensbütteler Jugendförderung ein Konzept mit Wünschen und Anregungen wie Rampen, Halfpipes und Curbs für den Skatepark aufgestellt.

„An diesen Planungen wollen wir nun weiterarbeiten“, berichtet Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel auf IK-Anfrage. Im Haushalt wurden insgesamt für das Projekt rund 50 000 Euro eingestellt, die so auch nicht überschritten werden sollen. Um die Kosten für ein Planungsbüro zu sparen und im Rahmen zu halten, sollen die Geräte deswegen bei einem Hersteller bestellt und – so gut es geht –in Eigenregie aufgebaut werden.

Dies war vor allem auch ein Ansatz, den Dietrich Brockmann (Grüne) in einer der letzten Sitzungen des Jugend-, Senioren- und Sozialausschusses gefordert hatte. Nachdem der Skatepark durch Planungskosten immer teurer geworden wäre, suchte er nach einer „kleineren“ Lösung zur Realisierung des Skateparks. Deswegen forderte er bei einem Hersteller von Skatepark-Geräten eine Preisliste ohne Planungsbüro an. „Das war ein guter Ansatz und eine gute Geschichte“, freut sich auch Taebel über die Eigeninitiative des Ratsherren, die auch mit in die Überlegungen einfließen sollen.

Der Skatepark könnte nach positivem Ratsbeschluss 2019 realisiert werden, da auch bereits für das nächste Jahr finanzielle Mittel in den Haushalt eingeplant wurden. Eventuell sei auch eine frühere Bauzeit möglich, wenn die Finanzierung über einen Nachtragshaushalt sichergestellt wird.

Von Ann-Cathrin Brey

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