Mathis Niebuhr löst Günther Düvel als Ortsbrandmeister ab / Björn Scheerer neuer Stellvertreter

Neues Kommando für Sprakensehl

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Auf der Jahreshauptversammlung der Ortswehr Sprakensehl standen einige Neuwahlen an. Das neue Kommando führen Mathis Niebuhr und Björn Scheerer an. 

Sprakensehl. Stühlerücken in Sprakensehl: Bei der Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Bauerncafé Röling gab sich die Ortswehr ein neues Kommando.

Der bisherige Ortsbrandmeister Günther Düvel stellte sein Amt zur Verfügung. „Ich möchte mich auf mein Amt als stellvertretender Gemeindebrandmeister konzentrieren“, begründete Düvel seinen Schritt. Beide Ämter zusammen seien eine zu hohe zeitliche Belastung. Auch sein Stellvertreter Stefan Lemmermann trat für sein Amt nicht wieder an. Weil geheime Abstimmung beantragt wurde, mussten die beiden Nachfolger schriftlich gewählt werden. Mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung wurde Mathis Niebuhr neuer Ortsbrandmeister. Mit 35 Ja-Stimmen bei drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wählte die Versammlung Björn Scheerer zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister. Da Niebuhr bis dahin das Amt des Atemschutzgerätewarts bekleidete, musste auch diese Position neu besetzt werden. Das übernimmt künftig Benjamin Lötz, der ebenso einstimmig gewählt wurde wie Schriftführer Karl-Heinz Möller (bisher Michael Fromhage). Kassenführer Henning Landsmann wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Lemmermann ist bei einer Gegenstimme neuer Sicherheitsbeauftragter.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Percy Pfeiff lobte die „rege Stützpunktwehr“, die „sicher ein vergleichsweise ruhigeres, aber kein langweiliges Jahr“ hatte. Denn Düvel hatte zuvor in seiner Jahresbilanz von den 24 Lehrgängen und Weiterbildungen berichtet, die die Aktiven im letzten Jahr absolvierten. „So viele Lehrgänge hatten wir wohl noch nie“, sagte er. Die Zahl der Einsätze war dagegen mit 16 erheblich unter der des Vorjahres, als man noch 33 mal ausrücken musste. Jedoch war die Länge der Einsätze zum Teil erheblich. Denn da herrschten vor allem wetterbedingte Einsätze vor, wie der zweite stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Dirk Köllner anmerkte. Düvel berichtete von drei Brandeinsätzen und 13 technischen Hilfeleistungen, in erster Linie umgestürzte Bäume und Hochwassereinsätze. Und da ging es auch für zwei Tage nach Hildesheim.

Erfolge gab es auch bei den Leistungswettbewerben. Insgesamt hatten die Aktiven 71 Gruppendienste und sieben Gesamtwehrdienste sowie acht gemeinsame Dienste mit dem zweiten Zug der Samtgemeinde. Die Zahl der Aktiven nahm von 78 auf 67 ab, die Zahl der Mitglieder der Altersabteilung stieg von 28 auf 29. 111 Mitglieder (Vorjahr 116) fördern die Wehr.

Dank gab es auch von Bürgermeisterin Christiane Fromhagen. „Ihr habt vielfältige Aufgaben und seid viele Stunden ehrenamtlich für uns alle da“, sagte sie.

Von Burkhard Ohse

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