Erste Spenden eingetroffen

Neues HSV-Heim: Hankensbütteler Verein setzt auf Mithilfe der Bürger

Der Stand der Dinge an der Schmiedestraße: Der SV Hankensbüttel baut dort sein neues Vereinsheim.
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Der Stand der Dinge an der Schmiedestraße: Der SV Hankensbüttel baut dort sein neues Vereinsheim und ist dabei auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – An der Schmiedestraße hat der SV Hankensbüttel mit den ersten Arbeiten für den Bau des neuen Vereinsheims begonnen (das IK berichtete). HSV-Vorsitzender Philipp Hanf hatte frühzeitig betont, dass der Verein auf viele Geld- und Sachspenden sowie Manpower von Helfern angewiesen ist. Alleine könne der Verein das Projekt nicht stemmen. Doch der HSV kann offensichtlich auf Hilfe aus der Bevölkerung zählen und hofft, dass dies auch weiter der Fall ist. Viele Einzelpersonen haben gespendet, teils 1000 Euro. So sind bislang schon insgesamt 3000 Euro zusammengekommen, sagt Hanf.

Der HSV hat in den vergangenen Tagen 3000 Briefe als Spendenaufrufe in Hankensbüttel und Umgebung verteilt. Auf die Hilfe sei man „dringend angwiesen“, sagt Hanf.

In dem Schreiben an die Haushalte wird darauf hingewiesen, dass dem HSV eine größere Veränderung ins Haus steht: Das Fußball-Vereinsheim am Jungbluth-Platz – marode und durch den Brand in 2015 beschädigt – genügt den Erfordernissen für den Spielbetrieb nicht mehr. Außerdem fällt der Ackmann-Platz als Spielstätte weg, da dort die neue Sporthalle fürs Gymnasium entsteht. Der Verein muss sich in seiner Infrastruktur neu aufstellen – auch um sein Angebot aufrechterhalten zu können. Nach langen, gründlichen Vorbereitungen wird in einer kompakten Lösung das neue Vereinszentrum im Gewerbegebiet an der Schmiedestraße errichtet. Der Platz-Bau von zwei Großplätzen und einem Kleinfeld erfolgt durch die Gemeinde. Zudem soll dort ein multifunktionales „Haus der Vereine“ entstehen, das dem HSV als Vereinsheim, aber auch anderen Vereinen und Gruppen als Versammlungsort dienen wird. Erfordernisse des Breiten- und Gesundheitssports wurden bei der Planung berücksichtigt.

Für den HSV bedeutet das Ganze zugleich auch einen finanziellen und organisatorischen Kraftakt. Koordinatoren für die Arbeitseinsätze, bei denen um Mithilfe gebeten wird, sind Sven Hardel und Bernd Schulze, Ansprechpartner für Geld- und Sachspenden Heinz Ehmke und Andreas Siedentopf.

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