Wieder Sport in Halle der Hankensbütteler Hauptschule möglich / Rektorin Betzinger: „Wir sind glücklich“

Neuer Schwingboden, aber undichtes Dach

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Rektorin Cornelia Betzinger (3.v.r.) und Hausmeister Karl-Heinz Niebuhr von der Hankensbütteler Hauptschule erläuterten Rainer Nuth (v.l.), Thomas Sordel und Ingrid Wrede von der Fraktion Pro Samtgemeinde Hankensbüttel die Renovierungsarbeiten, die für den neuen PVC-Hallenboden nötig waren. Allerdings gibt es noch einige undichte Stellen im Dach.

Hankensbüttel. Der Unterbau war vergammelt, es gab Wellen im Hallenboden (das IK berichtete): Durch große Vertiefungen – eine war vier mal vier Meter groß – war die Gesundheit der Sportler gefährdet.

Inzwischen ist in der Halle der Hankensbütteler Hauptschule wieder Sport möglich – für den Schulsport seit drei Wochen vor Weihnachten und für die Vereine zwei Wochen später.

Rainer Nuth, Thomas Sordel (beide SPD) und Ingrid Wrede (FDP) von der Fraktion Pro Samtgemeinde Hankensbüttel schauten sich die Halle jetzt an. Rektorin Cornelia Betzinger und Hausmeister Karl-Heinz Niebuhr erläuterten ihnen die Renovierungsarbeiten, die für den neuen PVC-Hallenboden nötig waren.

„Ich hatte mich entschieden, die Halle für den Schulsport sperren zu lassen“, erinnert sich Betzinger an die Situation vor einem Jahr zurück. Sie holte ihre Kollegen vom Gymnasium, das dort einen Teil seines Sportunterrichts erteilt, und Eckhard Hofmann von der Verwaltung dazu. „Ich konnte die Verantwortung für den Schulsport nicht mehr übernehmen“, so die Schulleiterin. Die Kollegen vom Gymnasium hätten diese ebenso auch nicht übernommen. Eine Woche schaute sich ein Gutachter den Hallenboden an und nahm Bohrungen vor. An acht, neun Stellen wurde der Boden aufgeschnitten.

„Der Unterbeton war schief. Das rückstauende Wasser kam durch den Boden hoch“, erläuterte Niebuhr. Die Folge: Die Trägerklötzchen aus Weichholz unterhalb des Bodens verschimmelten.

Die Drainage ist gespült und gereinigt worden. Der Boden wurde mit Heißbitumen abgedichtet. Nach einer Ausgleichsschüttung, die Zusatzkosten und eine zeitliche Verzögerung bewirkte, kam der neue PVC-Fußboden gerade ausgerichtet darauf.

Die Dauer von einem Jahr – von der Planung bis zur Fertigstellung – bezeichnet Nuth als „gut“. Es sei positiv, dass es nicht länger gedauert habe.

„Wir sind glücklich. Das ist eine richtig gute Halle“, sagte Betzinger. „Die Halle ist ein Prunkstück“, stimmte Sordel zu.

Es gibt allerdings noch sieben undichte Stellen im 14 Jahre alten Dach der Halle. Nach Regenfällen müssen Eimer aufgestellt werden, um die die Sportler dann herumkurven. Ein Jahr nach der Fertigstellung des Daches waren die Undichtigkeiten erstmals aufgetreten.

Zudem ist laut Niebuhr in der Halle die Umstellung der Beleuchtung auf LED geplant. Darüber hinaus müsse etwas beim Schallschutz passieren: Wenn sich 60 Schüler gleichzeitig in der Halle aufhalten, sei der Lärm ohrenbetäubend.

Von Paul Gerlach

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