Hankensbüttel: Arbeiten an Celler Straße und Uelzener Straße / Einmündung wird verkleinert

Neue Straßen für den Ortskern

Dem Luftkurort stehen Straßensanierungen ins Haus. Das Kopfsteinpflaster der Celler Straße soll im Zuge der Sanierung entfernt werden. Die Einmündung in die Uelzener Straße wird verkleinert. Fotos: Peter

Hankensbüttel. Umfangreiche Straßenbaumaßnahmen stehen Hankensbüttel ins Haus. Die Fahrbahnen der Celler Straße und der Uelzener Straße in Hankensbüttel sollen instand gesetzt werden. Der Verkehrsausschuss der Gemeinde Hankensbüttel hatte das Thema auf seiner Tagesordnung.

Auf die Gemeinde kommen keine Kosten zu, da es sich um eine Bundes- und eine Landesstraße handelt. Der Ausschuss gab seine einstimmige Empfehlung für das Vorhaben.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel plant die Instandsetzung der Celler Straße im Zuge der B 244 und der Uelzener Straße im Zuge der L 280. An der Ecke zwischen dem Hankensbütteler Café Schmidt und der St. Pankratiuskirche mündet die Uelzener Straße in die Celler Straße. Dieser Einmündungstrichter soll in seinem Radius verkleinert werden.

Anhand von Schleppkurven für einen Linienbus wurde nachvollzogen, inwieweit ein Rückbau dieser Einmündungsfläche möglich ist, heißt es seitens der Verwaltung. Im Zuge dieser Verkleinerung soll hingegen der Gehweg entlang der Celler Straße verbreitert werden – im Bereich etwa von der Fahrradzentrale bis zum Modestübchen. Eine Verbreiterung des Gehweges würde eine höhere Sicherheit für die Fußgänger bedeuten, die derzeit nicht viel Platz am Straßenrand haben. Zudem soll im Zuge der Straßensanierung auch im Bereich des Café Schmidt an der Uelzener Straße ein etwas breiterer Fußweg entstehen.

Die Landesstraßenbaubehörde plant die Instandsetzung der Celler Straße im Bereich der Kirche bis zur Einmündung Mühlenstraße. Die Uelzener Straße soll vom Café Schmidt bis hinter der Einmündung zum Karl-Söhle-Weg saniert werden.

Hankensbüttels Bürgermeister Martin Rausch (SPD) sprach während des Verkehrsausschusses von Beruhigung, die durch die Fahrbahnsanierung auf der Celler Straße entstehen würde. Denn das alte Kopfsteinpflaster, das die Celler Straße im Ortskern ziert, wird während der Arbeiten herausgerissen. Rausch sah durch das Entfernen des Pflasters nicht nur eine bessere Fahrbahn, sondern auch ein angenehmeres Fahren, besonders bei Glatteis. Peter Schulze (CDU) sah darin außerdem mehr Ruhe für die Anwohner, da das Fahren auf dem Pflaster laut sei. Rausch sprach außerdem von einem Stop-Schild, das an der Einmündung der Uelzener in die Celler Straße aufgestellt werden könnte.

Die Sanierung der Celler Straße und des Einmündungsbereiches an der St. Pankratiuskirche ist für dieses Jahr vorgesehen. Da es sich um verschiedene Straßenbaulastträger handelt – einmal Bund und einmal Land – muss das Geld für die gesamte Sanierung der Uelzener Straße beantragt werden, heißt es aus dem Rathaus. Möglicherweise könnte schon alles in diesem Jahr saniert werden, spätestens in 2013, dann aber auch bis zum Ortseingang Thorenkamp.

Von Sabine Peter

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare