„Es wird Ersatzpflanzungen geben“

Für neue Sportplätze in Hankensbüttel müssen Bäume und Sträucher weichen

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Hier sollen das Sportheim und die Sportplätze entstehen: Die Mitglieder des Hankensbütteler Verkehrsausschusses schauten sich jetzt den vorgesehenen Standort an der Schmiedestraße im Gewerbegebiet an der Oerreler Straße an.

Hankensbüttel – Das wird ein großes Projekt für die nächsten Jahre: An der Schmiedestraße im Hankensbütteler Gewerbegebiet „Oerreler Straße“ sollen bekanntlich ein Sportheim und mehrere Sportplätze entstehen (das IK berichtete).

Die Bäume und Sträucher im rechten Bild sollen für die im vorderen Bereich der Fläche geplanten Parkplätze weichen.

Im Verkehrsausschuss gab es jetzt neue Details zur weiteren Vorgehensweise bei dem Vorhaben, von dem insbesondere der SV Hankensbüttel (HSV) profitieren soll. „Im vorderen Bereich sollen die Parkplätze geschaffen werden“, erläuterte Bürgermeister Dirk Köllner. Ohnehin müsse auf der gesamten Fläche „alles umgepflügt“ werden, sodass der Boden am Ende schwarz sei. „Denn ein Sportplatz muss generell erstmal anderthalb Jahre liegen, bevor er bespielt werden kann.“ Die Bäume und Sträucher müssten daher entfernt werden. „Das muss so sein, aber es wird Ersatzpflanzungen geben.“

Zur Erinnerung: Die Gemeinde hatte zusammen mit dem HSV-Vorstand Möglichkeiten ausgelotet, eine Lösung für dessen unbefriedigende Situation auf dem jetzigen Sportgelände mit dem Jungbluth-Platz zu finden. Nun läuft alles auf den neuen Standort im Gewerbegebiet hinaus. Die Lage des bisherigen Sportplatzes in einem Wohngebiet hatte in der Vergangenheit zu erheblichen Problemen mit Anwohnern geführt. Hinzu gesellte sich die Sorge, dass durch den Bau der neuen Turnhalle des Gymnasiums noch der Platz am Ackmann-Stadion wegfällt und der Verein somit keine ausreichende Grundlage mehr für seine Aktivitäten hätte. In den vielen Jugendmannschaften sind Spieler aus dem gesamten Bereich der Samtgemeinde aktiv.

VON PAUL GERLACH

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