Hankensbütteler Karl-Söhle-Schule

Neue Spielgeräte auf dem Schulhof angekommen

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Dieses prächtige Holzschiff hat jetzt im „Hafen“ des Schulhofes angelegt.

Hankensbüttel. Die Kinder an der Hankensbütteler Karl-Söhle-Schule können es kaum noch erwarten: Auf dem Schulhof der Schule, die am 11. Juli ihren 100. Geburtstag groß feiert, sind die neuen Spielgeräte aufgebaut und junge Bäume eingepflanzt worden.

Nach Angaben von Schulleiterin Christina Schulze sollen die Geräte spätestens Mitte Mai – und damit deutlich vor der großen Feier – freigegeben werden. So kommen also auch noch die jetzigen Viertklässler in deren Genuss.

„Die Kinder sind alle schon ganz aufgeregt“, berichtet Schulze. „Sie freuen sich schon sehr.“ Noch dürfen sie die Geräte ohne Freigabe allerdings nicht benutzen und müssen sich noch ein klein wenig gedulden.

Schulze sagt, dass derzeit noch an einer Mauer gebaut werde. Das Altgebäude hat seinen „roten Teppich“ erhalten: Es ist ein Vorplatz mit acht Kugelahornen entstanden. Auf dieser roten Fläche auf dem Schulhof sollen noch Sitzbänke, teilweise aus Edelstahl und teilweise aus Holz, gestellt werden – versehen mit dem Logo der Karl-Söhle-Schule.

„Es ist alles nach Zeitplan gelaufen und reibungslos vonstatten gegangen“, freut sich die Schulleiterin. Dankbar ist sie für die Unterstützung durch die Eltern bei den Pflasterarbeiten. „Der Bauhof, Hausmeister Peter Wedeking und die Eltern sowie Großeltern haben tolle Arbeit geleistet“, sagt Schulze, die auch die Planungsarbeit von Architektin Kathrin Martens besonders lobt. „Ohne sie wäre das ohne Frage so nicht möglich gewesen. Sie hatte ein Händchen für das Gesamtkonzept.“

Acht Kugelahorne wurden auf dem Vorplatz eingesetzt. Auf der roten Fläche sollen noch Sitzbänke installiert werden.

Der Durchgang zwischen Sporttrakt und Altbau wurde durch eine helle Decken- und Wandverkleidung aus Holz aufgewertet. „Zudem wurden die zwei großen neuen Spielbereiche mit Bohlen eingefasst und mit Sand gefüllt“, erläutert Martens. Der „Schiffsplatz“ bietet ein großes und ein kleines Spielschiff zum Klettern. Das große Schiff wartet noch auf seine Rutsche und einen Steg über das „Wattenmeer“.

Die den Schulhof zur Kulturscheune begrenzenden, ehemaligen kleinen Inseln, wurden zu einem „Gesamtoval“ zusammengefasst. Hier kann schon bald auf einer Länge von knapp 40 Metern der neue Kletterparcours eingeweiht werden. Entstanden ist eine Niedrigseilstrecke, in die der vorhandene Baumbestand integriert wurde.

Die große Kastanienterrasse wird eine Rampe erhalten, die auch Kinder, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, einlädt. „Geplant sind weiterhin ein großes Schullogo sowie zwei Basketballkörbe an der Turnhallenwand“, sagt Martens. Auf der großen, verbleibenden Fläche zwischen den neuen Spielgeräten sollen ein Ballspielfeld und der ehemalige Fahrradparcours mit farbiger Asphaltfarbe wiederbelebt werden.

Die Umsetzung des Gesamtkonzeptes bis zum großen Schulfest hält Martens für „realistisch“. Auch die Kinder hätten mitgeholfen, dem alten Schulhof ein neues Gesicht zu geben.

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