Rotes Kreuz setzt sich unter drei Bewerbern durch

Neue Kita in Hankensbüttel: DRK wird Betreiber

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Die neue Kita an der Hankensbütteler Schulstraße wird auf diesem Grundstück entstehen – in der Trägerschaft des DRK, das damit eine der großen Kitas in der Region betreiben wird. Fünf Gruppen wird dort es geben. 

Hankensbüttel – Im Steinhorster Rat machte es Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel jetzt offiziell: Das DRK hat sich unter drei Bewerbern durchgesetzt.

Es wird die Trägerschaft für die geplante Fünf-Gruppen-Kita an der Hankensbütteler Schulstraße (das IK berichtete) übernehmen.

Das 5,8 Millionen-Euro-Vorhaben wird nach Aussage von Karin Single, Fachbereichsleiterin Kinder, Jugend und Familie beim DRK-Kreisverband Gifhorn, eine der großen Kitas in der Region. Die Baugenehmigung steht noch aus, sagte Taebel. Eine Mehrheit im nichtöffentlich tagenden Samtgemeindeausschuss habe sich für das DRK entschieden. „Das DRK ist unser alter und neuer, verlässlicher Partner“, unterstrich der Rathaus-Chef.

„Wir freuen uns sehr“, sagt Single über die Entscheidung. „Das ist toll für die Mitarbeiter. Unser Engagement zahlt sich aus.“ Es werde eine „schöne, neue Kita“. Die Kinder würden ihren Betreuungsplatz bekommen. „Wir haben die Samtgemeinde dabei immer unterstützt. Wir sind ein flexibler Träger und stehen Seite an Seite mit der Samtgemeinde.“ Es werde stets auf Augenhöhe agiert.

Karin Single, DRK-Fachbereichsleiterin

Bei der Kita wird laut Single pädagogisch die Natur- und Umweltbildung eine große Rolle spielen. Sie spricht von einem „tollen Konzept“, denn auch die räumliche Nähe zur Karl-Söhle-Schule soll voll ausgenutzt werden. Bei der Krippe, die ebenfalls im Gebäude untergebracht wird, werde sich der inhaltliche Ansatz entwickeln.

Es wird eine Kooperation mit der Schule geben. Ohnehin soll die Mensa im Kita-Gebäude von den Grundschülern mitgenutzt werden. „Es wird ein umfassendes Konzept. Alle Beteiligten werden zu Wort kommen“, kündigt Single an. In unmittelbarer Nachbarschaft betreue das DRK in seiner Außenstelle im ehemaligen Jugendtreff ja auch schon die Kinder.

Die Personalstärke, die das DRK einsetzen wird, hängt laut der Fachbereichsleiterin von der Zahl der angemeldeten Kinder ab. Weitere Faktoren seien, ob die Ausrichtung mehr Richtung Kita oder mehr Richtung Krippe tendiere und wie die Betreuungszeiten letztlich aussehen werden. Das DRK will sich dabei mit dem Gemeinderat und der Verwaltung abstimmen.

Apropos: In den nächsten Monaten sind noch viele Abstimmungsgespräche nötig, betont Single. Sie freue sich, dass das DRK-Konzept von der Politik honoriert wurde und, dass die Verwaltung dem DRK das Vertrauen schenke. „Das ist eine Bestätigung für unsere Mitarbeiter.“

Die Fertigstellung ist für August 2020 angepeilt. Das Essen für die bis zu 125 Kinder wird angeliefert. Es wird ein großzügiger Außenbereich geschaffen: Dafür werden das Außengelände der Kita und ein Parkplatz mit 40 Stellplätzen gestaltet.

VON PAUL GERLACH

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