Kosten- und Zeitrahmen soll gehalten werden

Neue Hankensbütteler Kita: „Wir sind ganz gut im Rennen“

Die neue Hankensbütteler Kita an der Schulstraße.
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Die neue Hankensbütteler Kita an der Schulstraße soll allerspätestens zum 1. Oktober in Betrieb gehen, heißt es aus dem Rathaus.
  • Paul Gerlach
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Hankensbüttel – Allerspätestens zum 1. Oktober soll die neue Kita an der Hankensbütteler Schulstraße in Betrieb gehen. Wenn es gut läuft, vielleicht sogar etwas eher.

„Wir sind ganz gut im Rennen“, sagt Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel auf IK-Anfrage. Viele Gewerke könnten derzeit nebeneinander wirken. Aktuell fahre man auf Sicht, das Projekt solle aber „so schnell wie möglich“ an den Start gehen. Voraussetzung dafür sei die Freigabe der technischen Gewerke, die für den 20. September vorgesehen sei, so Taebel.

Der Verwaltungs-Chef spricht den Handwerkern ein „Riesenlob“ aus. Diese seien teils eingesprungen, da wiederum andere vereinzelt abgesprungen seien. „Wir sind grob im Zeitrahmen“, sagt Taebel. Einen Monat Verzögerung habe es durch den Winter gegeben. Teilweise habe man trocknen müssen. Aber durch Corona oder Lieferverzögerungen sei man glücklicherweise „nicht so sehr beeinträchtigt“ worden. Als „misslich“ bezeichnet Taebel die „Intervention aus der Politik“ (das IK berichtete), die zuvor zu einer Verzögerung von zwei Jahren und Mehrkosten von rund 30 Prozent bei dem Projekt geführt hätten. Dabei habe sich im Nachhinein herausgestellt, dass bei der Vorgehensweise „rechtlich alles in Ordnung“ gewesen sei. Positiv sei aber festzuhalten, dass die Handwerker die Kohlen aus dem Feuer geholt hätten.

Die Kita soll zunächst mit den Kindern in Ruhe starten, dann ist für Ende Oktober ein Tag der offenen Tür geplant, sagt Taebel. Mit den jetzigen Ratsmitgliedern solle die Kita offiziell eröffnet werden. „Da können wir ein tolles Projekt präsentieren“, sagt der Rathaus-Chef. Von der Größe, aber auch von den Kosten her sei das Projekt „einmalig“ für die Samtgemeinde in den vergangenen 15 Jahren gewesen. Im Kita-Bereich sei man dann „gut aufgestellt“, auch langfristig. Bei den fünf Gruppen im Gebäude könne man bei der Zusammensetzung zwischen den drei Kita- und zwei Krippengruppen hin- und herwechseln, die Multifunktionalität sei ein Vorteil. Laut Taebel wird man im Kostenrahmen und unter der 6-Millionen-Euro-Grenze bleiben. Mit dem Kita-Start solle zeitgleich der Ganztag an der Karl-Söhle-Schule beginnen. „Wir hoffen, dass uns Corona beim Projekt keinen Strich durch die Rechnung mehr macht.“

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