Kerstin Andresen verstärkt Volksbank Hankensbüttel-Wahrenholz

Neue Frau im Vorstand

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Direktorin Kerstin Andresen hat ihren neuen Posten bei der Volksbank Hankensbüttel-Wahrenholz angetreten.

pg Hankensbüttel. Kerstin Andresen ist die neue Frau im Vorstand der Volksbank Hankensbüttel-Wahrenholz: Seit Anfang des Monats ist die 49 Jahre alte diplomierte Bankbetriebswirtin, die aus Schleswig-Holstein kommt, an der Seite von Ingo Tacke tätig.

Gemeinsam mit ihm lenkt sie die Geschicke des 50-köpfigen Teams der Volksbank. Sie ist damit die Nachfolgerin des scheidenden Volksbank-Vorstands Holger Hinrichs.

In der hiesigen Region hat sich Andresen vom Start weg wohl gefühlt. „Die bodenständige Region, wo noch jeder jeden kennt und der offene und herzliche Umgang miteinander gelebt wird“, hat es ihr angetan.

Andresen wurde 2001 Geschäftsstellenleiterin mit dem Schwerpunkt Firmenkundengeschäft und wurde dann im Jahr 2009 zur Prokuristin und Regionalleiterin einer großen Genossenschaftsbank in Schleswig-Holstein ernannt. 2011 folgte der Wechsel zur Raiffeisenbank Leezen, bei der sie eigenverantwortlich als Prokuristin und als Vertriebsleiterin tätig war. Ihre theoretische Ausbildung hat sie an der Akademie deutscher Genossenschaften erworben.

„Eine Vorstandstätigkeit ist schon immer mein Wunsch gewesen“, sagt die 49-Jährige, die als Ausgleich zum Beruf regelmäßig Fahrrad fährt. „Allerdings ohne sportliche Ambitionen“, wie sie schmunzelnd bekennt.

Andresen ist stolz und glücklich, dass der Aufsichtsrat ihr sein Vertrauen geschenkt hat. Als Ziel hat sie sich gesetzt, die Bank genauso erfolgreich zu führen wie ihre Vorgänger. Für 2014 wird nach ihren Angaben der Schwerpunkt sein, gemeinsam mit allen Mitarbeitern den Vertrieb neu auszurichten. „Mit frischem Wind auf neuem Kurs“, wie Andresen sagt. Als Bank müsse man sich ständig weiterentwickeln und sich den Anforderungen der Kunden stellen. Andresen möchte die Kundenbindung halten und insbesondere die jungen Kunden ans Haus binden. „Wir sind anders als andere Banken und werden uns entsprechend positionieren“, sagt Andresen. Das sei ein Alleinstellungsmerkmal. Bei ihren Aktivitäten müsse die Bank den demografischen Wandel berücksichtigen: Hier müsse geschaut werden, inwieweit dieser die Aktivitäten betreffe.

Insgesamt erachtet Andresen das Geschäftsmodell der Volksbank als sehr erfolgreich: Gut 13 300 Kunden und 4000 Mitglieder seien ein Beleg dafür. „Unser Erfolgskonzept: der persönliche Kontakt zu Mitgliedern und Kunden, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, kurze Wege und der enge Bezug zur Region.“

Durch ihre bisherigen Stationen ist Andresen mit landwirtschaftlich geprägten Räumen gut vertraut. „Wir hatten auch viele Landwirte als Kunden“, sagt die Direktorin. Sie interessiere sich sehr für landschaftliche und gewachsene Strukturen und ziehe diese Regionen dem Stadtleben vor.

Andresen möchte nun die Mitarbeiter kennenlernen und schauen, an welchen Schrauben gedreht werden kann. „Es gibt gute Ideen im Haus“, freut sie sich. „Aus dieser Zusammenarbeit wird Neues entstehen für 2014“, ist sich die Direktorin sicher.

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