Hankensbütteler Gymnasium: Um- und Neubau kosten rund 2,5 Millionen Euro

Neubau bis zu Sommerferien fertig

Fußgänger am Amtsweg in Hankensbüttel müssen die Straßenseite wechseln, denn der Bürgersteig ist wegen des Neubaus, der am Gymnasium errichtet wird, gesperrt. In wenigen Monaten soll der Klinkerbau an die Schule übergeben werden. Fotos. Manicke

Hankensbüttel. Von außen ist nicht viel zu erkennen, doch im Inneren der Baustelle tut sich etwas: Derzeit werden die Brandschutztüren eingebaut und verputzt.

Die Stahlzargen für die Feuerschutztüren wurden eingesetzt und verputzt.

In den nächsten Tagen und Wochen werden weitere Handwerker anrücken und elektrische Leitungen verlegen, die Innenwände verputzen und Wände fliesen. Auch die Heizungsbauer werden Rohre verlegen und Heizungskörper einbauen. Es geht voran mit dem Umbau und dem Neubau des Hankensbütteler Gymnasiums. Der Rohbau am Amtsweg steht, so dass die einzelnen Gewerke ihre Aufträge abarbeiten können. „Wir sind voll im Zeitplan, in den Sommerferien kann das Gebäude übergeben werden“, erklärt Holger Schulz, stellvertretender Leiter des Kreisbauamtes, auf IK-Nachfrage.

Gebaut wird derzeit am naturwissenschaftlichen Trakt. Der erste Bauabschnitt ist in 1a und 1b aufgegliedert. In einem zweiten Bauabschnitt soll am Wiesenweg ein Neubau errichtet werden, der die Pausenhalle und den Mensabereich umfasst (das IK berichtete).

Für den naturwissenschaftlichen Trakt am Amtsweg musste das kleine H-Gebäude abgerissen werden. Es handelte sich um das ehemalige Hausmeistergebäude, wie Schulz verrät. Dass es mit dem Buchstaben „H“ gekennzeichnet war, sei Zufall gewesen, passte gerade in die Buchstabenreihe, mit denen die Gebäude des Gymnasiums gekennzeichnet sind.

Der Neubau ist zweigeschossig und hat eine Fläche von 745 Quadratmetern. Im Obergeschoss werden gemäß den Plänen zwei Biologiefachräume, ein Raum für die Biologie-Sammlung und ein weiterer Fachraum und ein Raum für die Lehrkräfte untergebracht. Vom Lehrerarbeitsraum soll es einen direkten Übergang zum vorhandenen Lehrerzimmer im Gebäude A 2 geben.

Das Untergeschoss soll sich aus einem Archiv, Technikraum, Biologiefachraum, einer weiteren Sammlung, Elternsprechzimmer, Lager und behindertengerechtem WC zusammensetzen. Ein weiterer Raum ist für die Bücherausgabe vorgesehen mit Anschluss zum Außenbereich. Am neuen A3-Gebäude mit „kompakter Bauweise“ soll eine Unterstellmöglichkeit für bis zu 40 Fahrräder eingerichtet werden. Das Gebäude wird verklinkert.

Im vorhandenen Gebäude (A2) wird das Lehrerzimmer etwas verändert und die Bibliothek wird um den angrenzenden Medienraum erweitert. Da mit dem neuen Gebäude (A3) ein Biologietrakt entsteht, wird es Biologieräume im C-Gebäude künftig nicht mehr geben. Dort sollen stattdessen Unterrichtsräume und Räume für Informatik und zum Aufenthalt für die Schüler entstehen. Im E-Gebäude hingegen entsteht ein weiterer Chemieraum und Sammelraum für die Chemie. Es handelt sich um so genannten Bauabschnitt 1b.

„Diese Umbaumaßnahmen werden in den Osterferien erledigt, um den Schulbetrieb nicht zu sehr zu stören“, erklärt Holger Schulz. Weiter geht es mit den Arbeiten dann kurz vor den Sommerferien. Die Kosten bewegen sich im vorgegebenen Rahmen, der rund 2,5 Millionen Euro umfasst. Zwar sei der Bauabschnitt 1b etwas teurer geworden, das gleiche sich aber aus, denn der Abschnitt 1a komme günstiger als veranschlagt, rechnet der stellvertretende Kreisbauamtsleiter vor und ist zuversichtlich, dass der Neubau und die umgebauten Räume nach den Sommerferien von den Schülern des Gymnasiums genutzt werden können.

Von Walter Manicke

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