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Mülldeponie im Lehrerzimmer

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Die Sonne schien, und die Abiturienten strahlten gleich mit. 12 beziehungsweise 13 Jahre Schule sind nun fast vorbei.

Hankensbüttel. Orange trägt nur die Müllabfuhr – oder die diesjährigen Abiturienten des Gymnasiums Hankensbüttel bei ihrem Abi-Ulk. Der rund 200 Schüler starke Doppeljahrgang hatte sich für das gestrige Spektakel das Motto „Trash“ ausgedacht. Deshalb die grell leuchtenden Warnwesten.

Die erste Überraschung erlebten die Lehrer noch vor Unterrichtsbeginn. Ein großer grüner Traktor blockierte die Einfahrt zu den Pauker-Parkplätzen. Im Lehrerzimmer wartete gleich das nächste Übel. Die 12.- und 13.-Klässler hatten den Raum mit hunderten Müllsacken vollgestopft.

Auf dem Schulhof ging die Show allerdings erst richtig los. Die Abiturienten bauten neben einer Bühne auch einen Pool auf, und ihre Lehrer verfrachteten sie hinter schwedische Gardinen, wenn diese nicht gerade vor der versammelten Schülerschaft lustige Spiele absolvieren mussten. Und sogar ein einfaches Quiz kann gemein sein, wenn als Buzzer Negerküsse herhalten müssen.

Aber nicht nur die Lehrer mussten kräftig einstecken. Für 20 Cent durften die jüngeren Jahrgänge die Abiturienten mit Sahne bewerfen. Für einige war das eine willkommene Möglichkeit, um sich für die bemalten Gesichter, welche die Abgänger den Kleinen am Morgen verpassten, zu revanchieren. Oder für die unzähligen Attacken mit den Wasserpistolen, die die Gymnasiasten über sich ergehen lassen mussten.

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Von Marco Heide

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