Nach fünf Jahren Diskussion: Erster Spatenstich für neues Steinhorster Gemeindehaus

„Mit Ergebnis sind alle zufrieden“

Am Rande der Zeremonie: buddeln im Sand.

Steinhorst. Feierlicher Akt am Sonnabendvormittag in der St. Georg Gemeinde Steinhorst. Die Bauarbeiten am neuen Gemeindehaus sind mit dem ersten Spatenstich offiziell begonnen worden.

Mit vereinten Kräften haben Pastor Karsten Heitkamp, Gesine Pfeiff, stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands, Michael Driesner von der Planschmiede 2KS Hankensbüttel sowie Bauunternehmer Hans Schlüter aus Langlingen diesen Akt symbolisch vollzogen. Nach etlichen Baggerschaufeln Sand, die im Vorfeld zum Planum aufgeschüttet worden waren, könnten die Arbeiten in dieser Woche schon beginnen, war Schlüter optimistisch. Es soll zügig voran gehen. Ende Mai soll schon Richtfest sein.

„Am Schluss der Bergpredigt verglich Jesus das Leben im Glauben mit dem Bau eines Hauses, mit dem Bau auf festem Grund“, sagte Pastor Heitkamp in seiner kurzen Ansprache. „Jesus redete vom Glauben, auf den wir mit unserem Leben bauen. Dass wir an dieser Stätte zusammenkommen, unser Leben und Glauben miteinander teilen – dazu soll das Gemeindehaus dienen“, richtete Heitkamp das Wort an die Gäste. „Fünf Jahre wurde diskutiert. Das ist zwischendurch schon mal aufreibend gewesen, doch am Ende haben die Gespräche zu einem Ergebnis geführt, mit dem wir alle gut leben können“, artikulierte der Pastor.

Er dankte Gott und bat ihn, für den Bau und für die Nutzung des fertigen Gebäudes seinen Segen zu geben und die am Gemeindehaus arbeitenden Handwerker und Helfer vor Unfällen zu bewahren.

Die Gesamtkosten für das neue Gemeindehaus werden mit rund 396 000 Euro kalkuliert. Zuschüsse sind laut Heitkamp von der Landeskirche, vom Kirchenkreis und aus dem Leader-Topf der EU zu erwarten (das IK berichtete).

„Ich glaube zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es kaum noch Leute, die es nicht verstehen, weshalb wir uns entschlossen haben, ein neues Gemeindehaus zu bauen“, sagte Gesine Pfeiff im IK-Gespräch. „Der Großteil der Bevölkerung ist angetan von der Idee. Ihre Sorge war, was mit dem alten Pfarrhaus passiert. Das Haus ist verkauft und wird von einem jungen Ehepaar renoviert, damit sind alle zufrieden.“

Von Jürgen Kayser

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