Leader-Projekte im Isenhagener Land: Bilanz der zweiten Förderperiode

1,6 Millionen für die Region

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Zogen gestern in Hankensbüttel eine Leader-Bilanz: Dr. Oskar Kölsch (v.l.), im Otter-Zentrum unter anderem für Regionalentwicklung zuständig, Regionalmanagerin Kerstin Lüders, Landrätin Marion Lau und der LAG-Vorsitzende Walter Penshorn.

Hankensbüttel. Die zweite Runde der Leader-Förderung ist fast beendet, und man hofft schon auf die nächste.

Gestern zog Walter Penshorn, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe Isenhagener Land (LAG), im Hankensbütteler Otter-Zentrum eine positive Bilanz der Förderperiode von 2007 bis 2013, in der im Isenhagener Land 27 Projekte abgeschlossen wurden.

„Sieben Projekte sind noch in der Durchführung, eines ist noch im Bewilligungsverfahren“, berichtete Penshorn. Dafür bleibe Zeit bis zum 31. Dezember, bewilligte Projekte dürften bis zum Sommer 2015 laufen. Die Förderung für drei weitere Projekte, die Penshorn aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Projektplanungen noch nicht nennen wollte, solle bis Ende 2013 noch beantragt werden.

Im Ergebnis sei der Leader-Prozess „durchaus eine Erfolgsgeschichte“, sagte der LAG-Vorsitzende. Insgesamt standen für das Isenhagener Land in der zweiten Förderperiode zwei Millionen Euro an EU-Mitteln zur Verfügung. Durch die Kofinanzierung kommen kommunale Mittel in gleicher Höhe hinzu.

Bislang seien rund 1,6 Millionen EU-Mittel gebunden worden, zudem rund 1,1 Millionen Euro von den Kommunen, hieß es gestern. 21 Projekte der laufenden Förderperiode werden von nicht öffentlichen Projektträgern wie Vereinen oder Privatpersonen realisiert. Hier habe man den höchsten Anteil in ganz Niedersachsen, so Penshorn.

Besucher konnten sich gestern im Otter-Zentrum an diversen Ständen ein Bild von den bisher realisierten Projekten machen.

Von Burkhard Ohse

Einen weiteren Artikel dazu lesen Sie am Montag im Isenhagener Kreisblatt.

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