Eutzener Unternehmer übernimmt Supermarkt in Hankensbüttel und sichert 55 Arbeitsplätze

2,4 Millionen Euro für Sanierung

Das „E Center“ am Handwerkerring in Hankensbüttel hat einen neuen Besitzer. Der will den Supermarkt, sowohl das Gebäude als auch das Angebot, umfassend modernisieren. Fotos : Manicke

Hankensbüttel. Große Pläne hat Maik Nowak, der das „E center“ in Hankensbüttel übernommen hat: Der Markt, der inzwischen elf Jahre alt ist, soll von Grund auf modernisiert werden. „Der Eingangsbereich wird neu gestaltet“, verrät Nowak im IK-Gespräch.

Auch das Innere des Gebäudes wird komplett umgebaut. Außerdem sollen neue Verkaufskonzepte entwickelt und umgesetzt werden.

Maik und Silke Nowak mit Hankensbüttels Marktleiter Michael Genz (rechts).

Für „den Rundumschlag“, wie Nowak es nennt, will er rund 2,4 Millionen Euro investieren. Der Unternehmer und seine Ehefrau sind sich des Risikos durchaus bewusst, setzen aber auf die Region und sind davon überzeugt, dass die Menschen das Engagement auch honorieren würden. Der Supermarkt am Handwerkerring in Hankensbüttel sollte abgegeben werden, wäre möglicherweise geschlossen worden. Maik Nowak ist sicher, dass der Markt wirtschaftlich betrieben werden kann, denn er habe Potenzial. Es müssten nur modernere Konzepte entwickelt werden.

Nowak, der in Gifhorn geboren wurde und in Knesebeck aufwuchs, lebt jetzt mit seiner Frau Silke und dem drei Wochen alten Sohn in Eutzen. Neben dem E-Center in Hankensbüttel betreibt er den Aktiv-Markt in Wittingen, einen weiteren Supermarkt in Wesendorf und den Partyservice „Schlemmerschmiede“ in Eutzen.

Supermarkt-Chef Nowak macht unmissverständlich deutlich: Der Markt an der Junkerstraße in Wittingen stehe nicht zur Disposition, der werde weiter betrieben. Derzeit würden lediglich Mietverhandlungen geführt.

In Wittingen sind derzeit 25 Menschen beschäftigt, in Hankensbüttel sind es 55 Arbeitsplätze, die durch die Übernahme des Supermarktes durch den Eutzeners gesichert wurden. Insgesamt beschäftigen Maik und Silke Nowak 155 Mitarbeiter in ihren Betrieben.

Durch das Engagement von Maik Nowak, der bei der Beschaffung von Lebensmitteln auf die Region setzt, würden bei Landwirten, beispielsweise Bauer Banse, und anderen Vermarktern ebenfalls Arbeitsplätze gesichert.

Die Vermarktung von regionalen Anbietern sei für ihn ein Muss, macht Nowak deutlich. Durch die kurzen Lieferwege sei die Qualität der Waren besser. Hinzu komme, dass die Kunden den Lieferanten kennen würden.

Von Walter Manicke

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