Schülerin des Hankensbütteler Gymnasiums beim Rhetorikwettbewerb in Gifhorn erfolgreich

Melissa Kurtovic auf Platz fünf

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Melissa Kurtovic vom Hankensbütteler Gymnasium fährt als Fünfbeste beim Rhetorikwettbewerb der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg zum Finale nach Braunschweig.

red Hankensbüttel/Gifhorn. „Die Sprache wird immer so vielfältig sein, wie wir Menschen es sind“, argumentierte die 17-jährige Melissa Kurtovic vom Hankensbütteler Gymnasium.

Mit Bildern wie diesen und dem Vergleich von der Sprache als wilder Rosenbusch, der mit einer Heckenschere gestutzt wird, schaffte sie es auf den fünften Platz beim 19. Rhetorikwettbewerb der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg. Dieser ist der Vorentscheid für das Finale in Braunschweig.

Die Schülerin der elften Klasse trat gegen zwölf Mitstreiter aus Gymnasien in Gifhorn, Meinersen, Wolfsburg und der IGS Sassenburg an. Sieben Jungen und sechs Mädchen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren zeigten ihre rhetorischen Fähigkeiten. Neben dem Thema „Nicht nur der Genitiv stirbt: Die Deutschen sprechen immer schlechter Deutsch. Sie vereinfachen gnadenlos und pfeifen auf korrekten Satzbau. Muss die deutsche Sprache zurechtgestutzt und renoviert werden?“ stand auch das Thema „Jugendliche engagieren sich für sozial Schwache, für die Digitalisierung und gute Arbeitsbedingungen – aber nicht in den Parteien. Deren Mitglieder sind im Durchschnitt 60 Jahre alt. Was muss sich ändern?“ zur Wahl.

Die Jury bildeten in diesem Jahr Andrea Haupt vom Wolfsburger Figurentheater sowie Chris Ronald Schulze und Sina Sosniak von der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg. „Ein sicheres Gefühl für Mimik und Gestik kann auch im späteren Berufsleben helfen“, sagte Haupt bei der Siegerehrung.

Für die fünf Sieger, also auch Kurtovic, geht es am 12. Juni zum Finale nach Braunschweig, wo sie sich mit den Finalisten aus dem Braunschweiger Land messen.

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