Konzept für Gemeinde soll her

Mehr Sitzbänke für Hankensbüttel

Sitzbank an der Wittinger Nachtweide auf dem Rodelhügel.
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In der Gemeinde Hankensbüttel sollen mehr Sitzbänke – wie hier an der Wittinger Nachtweide auf dem Rodelhügel – aufgestellt werden. Dafür soll ein Konzept her. Die Verwaltung soll nach dem Willen des Rates zuvor eine Bestandsaufnahme als Grundlage vornehmen.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Corona-bedingt wird es noch eine Weile dauern, aber in der Gemeinde Hankensbüttel sollen mehr Sitzbänke aufgestellt werden. Diese Stoßrichtung ist klar und war jetzt auch Konsens im Gemeinderat.

Sobald die Corona-Lage es zulässt, so der einstimmige Beschluss, soll sich der Jugend-, Senioren-, Kultur-und Sportausschuss der Gemeinde – zusammen mit der Verwaltung und dem Bauhof – mit der Thematik beschäftigen und Vorschläge für ein Konzept erarbeiten. Die Verwaltung soll dafür schon mal eine Bestandsaufnahme vornehmen.

Denn um ein Konzept zu erstellen, müsse man wissen, wie viele Sitzbänke es bereits gibt und um wie viele neue es geht, bevor man über einzelne Bänke entscheide, fasste Peter Dierks (CDU) bei der Sitzung den Tenor im Rat zusammen. „Wir müssen schauen, was wir noch an Sitzbänken haben“, hatte auch Thomas Sordel (SPD) betont. Das helfe dabei, einen finanziellen Rahmen zu schaffen.

Vorab waren in der Diskussion schon verschiedene Standorte im Gemeindegebiet, in erster Linie im Kernort, in den Raum geworfen worden. Im Gespräch stehen als Standorte auf Gemeindeflächen unter anderem die Ecke Lehmkuhlenweg/Zum Schackenteich, Galgenberg, Erbkampsweg/Weinberg, an der Straße Am Kleiberwall oder auch im Waldgebiet Hagen (als Ersatz und mit Mülleimer).

Ebenso wie Ingrid Wrede (FDP) begrüßte Peter Dietz (Grüne) den grundsätzlichen Anstoß, der von Ratsfrau Elisabeth van Werde ausgegangen war. Als Ausflugsort würden Hankensbüttel mehr Sitzbänke als Ruhepunkte und Möglichkeiten zur Erholung gut zu Gesicht stehen.

Sobald das Konzept steht, werden die Sitzbänke wohl im Paket bestellt, war bei der Sitzung zu hören. Das lohne sich dann richtig. Laut van Werde gibt es Exemplare zu einem Stückpreis von 400 Euro. Zu einem späteren Zeitpunkt könne man auch noch über das Aufstellen von Infotafeln an den Sitzbänken nachdenken.

Vier Holzbänke auf dem Gelände des Bauhofes, die Reinhard Weißmann (WIH) bei der Sitzung für die Sitzbank-Pläne ins Visier genommen hatte, sind nach IK-Informationen aus der Verwaltung marode. Auf dem ehemaligen Reitplatz steht laut Weißmann auch noch eine Bank vom „alten“ Kirchplatz, da müsse man sehen, ob diese noch brauchbar sei.

Die angesprochenen noch offenen Punkte sollten alle im Fachausschuss geklärt werden, sagte Bürgermeister Dirk Köllner. In dem Gremium wird dann sicherlich auch noch konkreter über die präzisen Standorte für die Bänke diskutiert werden. Wenn deren genaue Zahl feststeht, dürfte auch der Kostenrahmen für die Pläne klarer werden und es sollte besser abzusehen sein, wie viel Geld die Gemeinde im Haushalt für das Vorhaben einplanen muss.

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