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Mehr Endgeräte, Apps und Medienscouts am Hankensbütteler Gymnasium

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Von: Paul Gerlach

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Ein Schüler im Unterricht mit einem Tablet in den Händen.
Unterricht mit Hilfe von Tablets: Am Hankensbütteler Gymnasium wird das digitale Arbeiten ab Jahrgang 7 eingeführt. Details wurden bei einem Elternabend vorgestellt. © dpa

Hankensbüttel – Wie wichtig die Digitalisierung für Schule ist, hat spätestens die Corona-Krise gezeigt. Das Hankensbütteler Gymnasium wird digitales Arbeiten ab Jahrgang 7 einführen. Dafür braucht es eine funktionierende Infrastruktur, was etwa den Breitband-Ausbau, die Ausstattung der Schule, die Inhalte und die Plattformen angeht. Zu den genauen Einsatzmöglichkeiten der digitalen Endgeräte für die Schüler im Unterricht und zu Hause wurde jetzt bei einem Elternabend informiert.

Am Gymnasium hat Lehrer Christian Chmelensky die Koordination in Sachen Digitalisierung inne. Er stellte an dem Abend den Eltern vor, wie das digitale Arbeiten ab dem zweiten Halbjahr in Jahrgang 7 ablaufen soll. So ging es vor allem um die Nutzungsmöglichkeiten im Unterricht. Dazu gehören die digitale Mappenführung, digitale Schulbücher oder auch das Ausrollen von Apps und Arbeitsblättern.

Eingegangen wurde auch auf die technischen Mindestanforderungen an die Geräte, den Support an der Schule und die Finanzierungsmöglichkeiten. Zur Sprache kam auch die fachliche Vorbereitung der Kinder.

Laut Chmelensky werden – je nach Fach – unterschiedliche Apps genutzt, um den Lernprozess zu unterstützen. Über die verschiedenen Programme werden Tafelbilder erstellt, Arbeitsblätter ausgeteilt und bearbeitet sowie Mitschriften angefertigt. Dabei können auch Tabellen sowie Diagramme erstellt und genutzt werden.

Mittels eines Programms hat die Lehrerin oder der Lehrer die Möglichkeit, allen Schülern einer Klasse jederzeit Material zur Verfügung stellen und die Mappenführung sowie Hausaufgaben der Kinder einzusehen.

Alle Lehrer am Hankensbütteler Gymnasium und an den Schulen in der Trägerschaft des Kreises Gifhorn sind bereits mit iPads ausgestattet. Den Eltern steht frei, wo sie das Endgerät kaufen (etwa mit Hilfe der Gesellschaft für digitale Bildung) und auf welches Gerät ihre Wahl fällt. Sie können ihren Kindern auch ein bereits vorhandenes Tablet mitgeben, das die technischen Mindestanforderungen erfüllt.

Mittelfristig sollen laut Chmelensky ältere Schüler als Medienscouts ausgebildet werden, die den Jüngeren im Schulalltag unterstützend zur Seite stehen. In einem Computerkurs werden die Schüler außerdem in einem ersten Schritt an die Arbeit mit den Programmen sowie an die Themen Persönlichkeitsrechte, Ordnung auf dem Tablet sowie die Textverarbeitung herangeführt. Mit der konkreten Einführung der digitalen Endgeräte sollen auch gesonderte Einführungstage an der Schule veranstaltet werden.

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