Bilanz eines ereignisreichen Jahres

Maschinenring Uelzen-Isenhagen: 55.000 Tonnen Rüben pro Woche

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Zuckerrübenernte letztes Jahr (bei Zahrenholz): Der Maschinenring Uelzen-Isenhagen hat 2018 insgesamt 945.000 Tonnen der süßen Rübe auf den Weg nach Uelzen gebracht.

Emmen – Ein für den Maschinenring Uelzen-Isenhagen ereignisreiches Jahr fand mit der Jahreshauptversammlung in Emmen jetzt seinen Abschluss. Der Vorsitzende Joachim Strampe thematisierte in seinem Jahresrückblick auch die extreme Trockenheit des letzten Jahres.

Geschäftsführer Hartmut König lieferte den Geschäftsbericht.

Ein Hauptgeschäftszweig im Ring ist die Zuckerrübenabfuhr für die Nordzucker AG. Neue Dienstleistungsverträge mit den Spediteuren und Nordzucker habe man erfolgreich verhandeln können, hieß es. In der letzten Kampagne wurden über 945.000 Tonnen Zuckerrüben disponiert, das heißt: Im Durchschnitt wurden 55.000 Tonnen Rüben pro Woche gereinigt, verladen und transportiert. Das entspricht 2.200 Lkw-Fuhren. Im Gegensatz zur Kampagne 2017 waren die Witterungsbedingungen überwiegend sehr gut.

Für Uwe Otte, den langjährigen Geschäftsführer im Maschinenring, der zum 1. April letzten Jahres planmäßig aus dem Unternehmen ausschied, wurde Florian Müller eingestellt. Für Anja Harms, langjährige Ansprechpartnerin für Buchhaltung und Betriebshilfe, kam Kathrin Petersen-Schulze. Beide stellten sich in Emmen der Versammlung vor.

Erhebliche Veränderungen wird es künftig in der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung, einem Hauptaufgabengebiet der Maschinenring-Tochtergesellschaft, geben. Hier wird in Richtung Verbrennung umgesteuert, damit fallen auch Aufgaben für den Agrar-Dienst Uelzen weg. Daher hat sich Prokurist Jan-Hendrik Wiese in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer um das Thema „Drohnen in der Landwirtschaft“ als Leader-Plus-Projekt gekümmert, um neue Geschäftsfelder zu erschließen. Das Projekt befindet sich in der abschließenden Genehmigung.

Neu im Vorstand: Hendrik Bührke.

Vorstand und Geschäftsführung wurden einstimmig entlastet. Die erste Beitragsanpassung nach 19 Jahren wurde einstimmig genehmigt, ebenso der neue Haushaltsvoranschlag und eine Erhöhung der Stundenlöhne für die Arbeitskräfte um einen Euro. Bei den Vorstandswahlen wurde für Karl Heinz Bührke, der nach 27 Jahren mit großem Dank und einem Präsent aus dem Vorstand verabschiedet wurde, Hendrik Bührke einstimmig in den Vorstand gewählt. Alle übrigen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig von der Versammlung bestätigt.

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