1. az-online.de
  2. Isenhagener Land
  3. Hankensbüttel

Linien für die Sicherheit

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Um das Gedrängel am Bus zu entschärfen, wurden Bushaltestellen verlegt und der Busbahnhof neu strukturiert. Linien wurden gezogen, um für mehr Abstand zu sorgen. Foto: Archiv

Hankensbüttel. Ein etwas mulmiges Gefühl haben Lehrerinnen und Lehrer der Hankensbütteler Hautpschule und des Gymnasiums, wenn sie an den Busbahnhof denken, denn die beiden Schulen sind dort für die Aufsicht zuständig.

Da es in der Vergangenheit immer wieder zu brenzligen Situationen gekommen ist, bei der ein Schüler verletzt wurde (das IK berichtete), musste etwas unternommen werden.

Um für mehr Sicherheit zu sorgen, haben sich Vertreter der Schulen und der Samtgemeinde zusammengesetzt, und ein neues Konzept erarbeitet, wie Martin Hille, Schulleiter des Gymnasiums, auf IK-Nachfrage erläutert. Ohne großen Aufwand konnte für mehr Sicherheit gesorgt werden. Leicht umzusetzen waren die Vorschläge auch, denn es mussten „nur“ einige Linien gezogen werden.

So wurde der Abstand zwischen wartenden Schülern und den Bussen vergrößert. Neue Haltestellen wurden eingerichtet und klarer strukturiert. „Nun muss man sehen, ob sich das Konzept in der Praxis bewährt“, unterstreicht Hille. Neben den Schülern seien aber auch die Busfahrer gefordert. Sie müssten auch dort halten, wo die gelben Linien aufgezeichnet worden seien und die Schüler stehen würden. So entfällt der Kampf um die besten Platz, ist der Schulleiter überzeugt. Es müsse das Bewusstsein geschaffen werden, dass es kein Faustrecht des Stärkeren gebe. In den Köpfen der Schüler müsse verankert werden, dass es vor und im Bus fair zugehen müsse.

Schulleiter Martin Hille ist bewusst, dass sich die örtlichen Schulen und die Verwaltung auch weiterhin mit dem Thema „Sicherheit auf dem Schulbushof“ beschäftigen müssen. Man sei einen ersten, aber einen wichtigen Schritt für die Sicherheit der Kinder gegangen.

Von Walter Manicke

Auch interessant

Kommentare