1. az-online.de
  2. Isenhagener Land
  3. Hankensbüttel

Leitungsschaden in und bei Hankensbüttel größer als erwartet

Erstellt:

Von: Paul Gerlach

Kommentare

Bündel von Glasfasern.
Die Behebung des Glasfaser-Schadens in und bei Hankensbüttel wird mindestens eine Woche länger dauern als geplant. © dpa

Hankensbüttel/Steimke/Schweimke – Der Ärger bei den Betroffenen ist verständlicherweise groß – und ihre überstrapazierten Nerven werden nun einer verlängerten Geduldsprobe unterzogen. Wie der Landkreis am 2. September mitteilte, wird sich die Beseitigung des Faserschadens nach dem Glasfaser-Internetausfall in und bei Hankensbüttel (das IK berichtete mehrfach) noch mindestens eine Woche länger hinziehen. Nach aktuellem Stand sollen demnach bis spätestens 11. September alle Kunden wieder am Netz sein – sofern die Reparaturmaßnahmen planmäßig verlaufen, so die Kreisverwaltung auf IK-Nachfrage.

Ursprünglich hatte es gehießen, dass die Arbeiten in dieser Woche (29. August bis 4. September) abgeschlossen werden sollten. Das Schadensbild ist inzwischen klarer – und es fällt denkbar schlecht aus: Die Schäden sind größer als bislang erwartet, sodass die Reparatur wesentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Bei der Beseitigung des Schadens wurde festgestellt, dass insgesamt drei Hauptkabel beschädigt wurden – bislang war von zweien die Rede. Auf Nachfrage erklärt die Kreisverwaltung, dass somit inzwischen Kabel auf neun Kilometern Länge – statt bislang sechs Kilometer – betroffen sind. Die Kabel sind an mehreren Stellen beschädigt und müssen demnach neu eingeblasen werden, so die Kreisverwaltung gegenüber dem IK. Glück im Unglück: Beim dritten Hauptkabel sind die Ersatzleitungen beschädigt, sodass dies weder die Kabel-Kapazitäten noch die Kunden beeinträchtigt, heißt es seitens des Kreises.

Nichtsdestotrotz: Für die Hauptkabel 1 und 2 sind nach Kreisangaben alle hierauf geschalteten Kunden in der Zeit des Umspleißens vom Netz abgeschnitten. Dies umfasse einen Zeitraum von maximal einem Tag. Dazu werde Betreiber net services separat informieren. Aufgrund einer Vielzahl von Anfragen weist der Landkreis darauf hin, dass jedwede Kosten mit net services direkt abgerechnet werden müssen.

Zum Hintergrund: Bekanntlich war bei Baumaßnahmen versehentlich ein Faserschaden verursacht worden. Eigentlich sollte dieser innerhalb weniger Tage behoben sein, inzwischen zieht sich das Ganze schon seit Ende Juli hin.

Auch interessant

Kommentare